Mehr als 700.000 Vertriebene in Tawila leiden laut WHO unter schweren Engpässen bei Gesundheitsversorgung, Nahrung, Wasser und Schutz. Der UN-Sicherheitsrat verlängerte zugleich die Sudan-Sanktionen bis 11. Dezember.
Der frühere sudanesische Präsident Baschir ist in Khartum hospitalisiert worden. Seit seinem Sturz im Jahr 2019 verbrachte der 82-Jährige die meiste Zeit abwechselnd im Krankenhaus und im Gefängnis.
In Sudan sind nach Angaben von Augenzeugen zwei Städte angegriffen worden. Armeechef Abdel Fattah al-Burhan hält trotz internationalen Drucks an der Fortsetzung des seit 2023 andauernden Krieges gegen die RSF fest.
Bei tagelangen gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Abyei-Grenzregion zwischen Sudan und Südsudan sind mindestens 26 Menschen getötet worden. Die UN-Sicherheitstruppe UNISFA verstärkt ihre Maßnahmen vor Ort.
In Teilen Khartums nehmen mehrere große Krankenhäuser den Betrieb schrittweise wieder auf. In Darfur und Kordofan bleibt die medizinische Versorgung dagegen durch anhaltende Engpässe bei Strom, Ausrüstung, Medikamenten und Personal stark belastet.
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