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Jans und Pfister könnten im Bundesrat die Departemente wechseln

Vor der Bundesratswahl wird über mögliche Wechsel von Beat Jans und Martin Pfister diskutiert. Bürgerliche Kreise wollen verhindern, dass Jans das Wirtschaftsdepartement übernimmt.

Jans und Pfister könnten im Bundesrat die Departemente wechseln
Foto: Archivfoto: Koeaur / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Beat Jans könnte das frei werdende Wirtschaftsdepartement übernehmen; auch ein Wechsel von Martin Pfister wird diskutiert
  • Bürgerliche Kreise und die Wirtschaft lehnen Jans im WBF ab, das bisher nie von einem SP-Bundesrat geführt wurde
  • Die Departementsverteilung entscheiden die Bundesratsmitglieder informell; Wünsche können von den anderen überstimmt werden

Zwei Monate vor der Bundesratswahl wird über mögliche Wechsel von SP-Bundesrat Beat Jans und Verteidigungsminister Martin Pfister diskutiert. Jans könnte das frei werdende Wirtschaftsdepartement übernehmen. Dagegen formiert sich Widerstand aus bürgerlichen Kreisen und der Wirtschaft, berichtete SRF News Schweiz.

Das Wirtschaftsdepartement war bisher nie in SP-Hand. Economiesuisse-Präsident Silvan Wildhaber schrieb auf LinkedIn, das WBF müsse bürgerlich geführt werden. Auch FDP-Co-Präsident Benjamin Mühlemann sprach sich gegenüber den Tamedia-Zeitungen gegen einen Wechsel von Jans aus. Die NZZ am Sonntag berichtete zudem über Vorbehalte in Gewerkschaftskreisen.

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Frühe Wechsel zwischen Departementen führen regelmäßig zu Diskussionen. SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider verließ das Justizdepartement nach einem Jahr. Dies sei als Flucht aus dem wenig beliebten Departement mit dem Asyldossier ausgelegt worden. Ein Wechsel von Martin Pfister Ende Jahr würde nach 1,75 Jahren erfolgen. Jans wäre nach drei Jahren weiterhin vergleichsweise früh an der Reihe.

Über die Verteilung der Departemente entscheiden die sieben bisherigen und neu gewählten Bundesratsmitglieder in einer informellen Sitzung ohne Protokoll. Sie melden ihre Wünsche nach Amtsalter an. Jans käme dabei an drittletzter, Pfister an zweitletzter Stelle; zuletzt würde das neu gewählte Mitglied wählen. Ein früheres Wahlrecht garantiere jedoch keinen Wechsel, weil die übrigen Bundesratsmitglieder einen Wunsch überstimmen könnten.

Das Justizdepartement umfasst die Schwerpunkte innere Sicherheit und Asyl. Der Handlungsspielraum sei dort vergleichsweise klein, ausgenommen die Gesellschaftspolitik. Zudem nehme die SVP die Vorsteherinnen und Vorsteher des EJPD jeweils stark ins Visier. Im VBS begrenzten schwierige Beschaffungen den Spielraum und führten regelmäßig zu Skandalen. Nach Viola Amherd ringe auch Pfister um ausreichende Unterstützung im Bundesrat.

In 9 dieser 15 Fälle verließen sie das EJPD oder das VBS. Im äußersten Fall käme es zu einer Abstimmung. Dabei könnte sich Pfister trotz seines jüngeren Amtsalters durchsetzen, weil der Mitte-Politiker eher auf die Unterstützung bürgerlicher Bundesratsmitglieder zählen könnte.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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