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Auswahl der Geschworenen im Verfahren gegen Buffalo-Schützen beginnt

In Buffalo beginnt die Auswahl der Geschworenen im Bundesverfahren gegen Payton Gendron. Ihm werden mehr als zwei Dutzend Hassverbrechen und weitere Waffendelikte vorgeworfen.

Auswahl der Geschworenen im Verfahren gegen Buffalo-Schützen beginntSymbolbild
Foto: 12019 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Zu Wochenbeginn beginnt die Auswahl der Geschworenen im Bundesverfahren gegen Payton Gendron
  • Gendron soll 2022 in Buffalo zehn Schwarze Menschen getötet haben; ihm droht die Todesstrafe
  • Seine Verteidigung bestreitet die Schuld nicht, sondern will eine Hinrichtung verhindern

Zu Wochenbeginn beginnt die Auswahl der Geschworenen im Bundesverfahren gegen Payton Gendron. Der Mann soll 2022 in einem Supermarkt in Buffalo im US-Bundesstaat New York zehn Menschen getötet haben. Ihm droht die Todesstrafe. Wie der Guardian berichtet, gilt der Angriff als mutmaßlich tödlichster Anschlag gegen Schwarze Menschen in der modernen Geschichte.

Gendron muss sich wegen mehr als zwei Dutzend bundesrechtlicher Anklagen wegen Hassverbrechen sowie wegen mehr als einem Dutzend Waffendelikten verantworten. Wegen Mordes auf Ebene des Bundesstaates verbüßt er bereits eine lebenslange Haftstrafe.

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Seine Verteidigung will seine Schuld nicht bestreiten. Sie werde sich darauf konzentrieren, die Geschworenen von einer Hinrichtung abzubringen, teilte die Bundesstelle für Pflichtverteidigung mit.

Die Angehörigen der Opfer und die Überlebenden sind unterschiedlicher Auffassung über die Todesstrafe. Zeneta Everhart, Mitglied des Stadtrats von Buffalo, sagte, sie habe sich bisher nicht für eine Hinrichtung ausgesprochen. Zugleich verwies sie darauf, dass an jenem Tag zehn Menschen auf besonders schwerwiegende und traumatische Weise getötet worden seien. Ihr Sohn Zaire überlebte den Angriff. Sein Leben und das der beiden anderen Überlebenden habe sich unwiderruflich verändert.

Gendron fuhr am 14. Mai 2022 mehr als 200 Meilen, umgerechnet 320 Kilometer, von seinem Heimatort Conklin nach Buffalo. Der damals 18-Jährige schoss in einem Lebensmittelgeschäft der Kette Tops Friendly Markets an der Jefferson Avenue etwa 60-mal mit einem halbautomatischen Gewehr auf Beschäftigte und Kunden. Nachdem er einen weißen Angestellten ins Bein geschossen hatte, entschuldigte er sich laut Video bei ihm. Beim Verlassen des Supermarkts ergab er sich der Polizei.

Ermittler fanden frühere Beiträge in sozialen Medien und weitere Texte, in denen Gendron einen Angriff geplant haben soll, um nicht-weiße und nicht-christliche Menschen zur Ausreise aus den USA zu bewegen. Außerdem habe er die unbelegte Theorie eines „großen Austauschs“ verbreitet, nach der Menschen mit anderer Hautfarbe Weiße durch höhere Geburtenraten und Einwanderung ersetzen würden.

Die getöteten Menschen waren alle Schwarz und zwischen 32 und 86 Jahre alt. Salter war ein pensionierter Polizeibeamter aus Buffalo und arbeitete als Sicherheitskraft.

Der Hassverbrechensanalyst Brian Levin von der California Association of Human Relations Organizations sagte, Schwarze Menschen seien seit Beginn der FBI-Erfassung im Jahr 1991 jedes Jahr das zahlenmäßig häufigste Ziel gewesen. Den Höchststand habe es 1996 mit 3.670 gegen Schwarze gerichteten Vorfällen gegeben. Nach im August veröffentlichten FBI-Daten meldeten Behörden 2025 mehr als 2.800 solcher Hassverbrechen. Das waren fast dreimal so viele wie gegen Latinos gerichtete Fälle. Insgesamt ging die Zahl der Hassverbrechen von 2024 bis 2025 um sieben Prozent zurück.

Levin sagte, der Angriff in Buffalo und der Anschlag auf eine Kirche in Charleston im Bundesstaat South Carolina 2015, bei dem ein weißer Täter neun Schwarze Gläubige getötet habe, zeigten, dass die Radikalisierung im Internet auch als Terrorismusproblem betrachtet werden müsse. Gendron entspreche dem Muster junger, überwiegend weißer Männer, die gezielte Massaker verübten und diese in Manifesten rechtfertigten, sagte Levin. Solche Texte bezögen sich häufig auf frühere Anschläge und sollten weitere Taten fördern.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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