InstaNews Die Zeitung
Blaulicht

Niger stuft Öl- und Gasausbruch als außergewöhnlich schwer ein

Die Lage ist teilweise eingedämmt, aber noch nicht vollständig unter Kontrolle.

Niger stuft Öl- und Gasausbruch als außergewöhnlich schwer einSymbolbild
Foto: Tom Fournier · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Niger stuft den Öl- und Gasausbruch am Bohrloch Goumeri W8 als Umweltvorfall von außergewöhnlicher Schwere ein
  • Rohöl und Gas traten mehr als zehn Meter hoch aus und breiteten sich über Hunderte Meter aus
  • Der Ausbruch ist teilweise eingedämmt; algerische Fachleute unterstützen die laufende Untersuchung der Ursachen

Nigers Erdölministerium hat den Ausbruch von Öl und Gas am Bohrloch Goumeri W8 als Umweltvorfall von „außergewöhnlicher Schwere“ eingestuft. Große Mengen Rohöl und Gas seien dabei mehr als zehn Meter hoch ausgetreten, teilte das Ministerium mit, wie Africanews berichtete.

Der Vorfall ereignete sich am 25. September in der abgelegenen östlichen Wüste des Landes, rund 1.700 Kilometer von der Hauptstadt Niamey entfernt. Fernsehbilder zeigten, wie Rohöl mehrere Meter in die Höhe schoss und sich über Hunderte Meter am Boden ausbreitete.

Russland nimmt japanischen Journalisten wegen Spionageverdachts fest
Auch interessantRussland nimmt japanischen Journalisten wegen Spionageverdachts fest

Die Situation sei teilweise eingedämmt, aber noch nicht vollständig unter Kontrolle, erklärte das Ministerium. Die Ursachen seien noch nicht vollständig festgestellt. Eine Beteiligung krimineller oder terroristischer Akteure sei jedoch ausgeschlossen worden. Eine Untersuchung laufe mit Unterstützung algerischer Fachleute.

Das Bohrloch wird von CNPC Niger Petroleum betrieben, einer lokalen Tochtergesellschaft des chinesischen Staatskonzerns China National Petroleum Corporation. Niger fördert seit 2011 Erdöl und gewinnt insbesondere in der Region Agadem täglich Zehntausende Barrel, die im Land auch raffiniert werden.

Seit einem Putsch im Jahr 2023 wird Niger von einer Junta regiert. Eine bewaffnete Gruppe, die sich gegen die Militärregierung stellt, verübt sporadisch Angriffe auf die 2.000 Kilometer lange Pipeline, die nigrisches Rohöl zum Küstenstaat Benin transportiert.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.