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Russland nimmt japanischen Journalisten wegen Spionageverdachts fest

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen Journalisten der japanischen Zeitung Hokkaido Shimbun festgenommen. Er soll Informationen über Russlands Verteidigungsfähigkeiten gesammelt haben.

Russland nimmt japanischen Journalisten wegen Spionageverdachts festSymbolbild
Foto: cottonbro studio · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Der FSB nahm am 13. Oktober einen Journalisten der Hokkaido Shimbun auf Sachalin wegen Spionageverdachts fest
  • Der Journalist soll Informationen über Russlands Verteidigungsfähigkeiten gesammelt haben und wurde nach Moskau gebracht
  • Ein Moskauer Gericht ordnete Untersuchungshaft für knapp zwei Monate an

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben am Dienstag (13. Oktober) einen japanischen Journalisten wegen des Verdachts auf Spionage festgenommen. Der Journalist der Zeitung Hokkaido Shimbun soll Informationen über die Verteidigungsfähigkeiten Russlands gesammelt haben, berichtete CNA World unter Berufung auf Nachrichtenagenturen.

Der FSB habe den Mann in der fernöstlichen Region Sachalin festgenommen, bevor er Russland verlassen wollte. Anschließend sei er nach Moskau gebracht worden, meldete Interfax.

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Das russische Staatsfernsehen zeigte einen Mann, der auf dem Boden lag und von drei maskierten Männern in schwarzen Uniformen mit Handschellen gefesselt wurde. Eine Stimme aus dem Hintergrund teilte ihm mit, er stehe im Verdacht, Spionage betrieben zu haben. Weitere Aufnahmen zeigten den Mann beim Besteigen eines Flugzeugs in Begleitung von zwei FSB-Mitarbeitern sowie später in einem Käfig während eines Gerichtsverfahrens in Moskau.

Das Gericht habe seine Untersuchungshaft für knapp zwei Monate angeordnet. Die japanische Botschaft in Moskau reagierte außerhalb der Geschäftszeiten nicht auf telefonische Anfragen.

Russland betrachtet Japan als „unfreundliches“ Land, nachdem sich Tokio den westlichen Sanktionen gegen Moskau wegen des Kriegs in der Ukraine angeschlossen hatte. Russland und Japan haben keinen formellen Friedensvertrag zum Zweiten Weltkrieg geschlossen. Ein ungelöster Streit über die Kurilen, die in Japan als Nördliche Territorien bezeichnet werden, gilt als Haupthindernis. Der russische Präsident Wladimir Putin besuchte im August eine der umstrittenen Inseln. Tokio erklärte, die Sanktionen gegen Russland und die Unterstützung der Ukraine fortsetzen zu wollen.

Zu den bekanntesten Fällen eines in Russland festgenommenen ausländischen Journalisten zählt der Fall des Wall-Street-Journal-Reporters Evan Gershkovich. Ein russisches Gericht verurteilte ihn 2024 wegen Spionage zu 16 Jahren Haft. Im August 2024 kam er im Rahmen eines Gefangenenaustauschs zwischen Ost und West frei.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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