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Deutschland und Frankreich wollen neue Verbrenner nach 2035 zulassen

Ein deutsch-französischer Kompromiss sieht mehr Spielraum für Verbrenner und strengere Vorgaben für europäische Produktion vor. Die endgültige Verständigung ist noch nicht offiziell beschlossen.

Deutschland und Frankreich wollen neue Verbrenner nach 2035 zulassenSymbolbild
Foto: LeenSelina Cook Jordan · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland und Frankreich wollen EU-Vorgaben lockern, damit neue Verbrenner auch nach 2035 zugelassen werden können
  • Der Vorschlag streicht die Pflicht, die verbleibenden 10 Prozent durch CO₂-neutrale Kraftstoffe oder grünen Stahl auszugleichen
  • Mindestens 70 Prozent der Wertschöpfung bei Komponenten ohne Batterie sollen zunächst in Europa entstehen; ab 2032 steigen die Anforderungen

Deutschland und Frankreich wollen die EU-Vorgaben für neue Autos lockern und zugleich strengere Anforderungen an die europäische Produktion einführen. Eine endgültige offizielle Verständigung steht nach Angaben der Süddeutschen Zeitung noch aus. In Berlin wurde betont, der Kompromiss sei bisher nicht beschlossen.

Die verbleibenden 10 Prozent sollten vollständig durch CO₂-neutrale Kraftstoffe oder grünen Stahl ausgeglichen werden.

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Diese Verpflichtung soll nach dem deutsch-französischen Vorschlag entfallen. Aus französischen Regierungskreisen hieß es, Paris könne Berlin bei diesem Punkt entgegenkommen, weil sich der Markt bereits in Richtung Elektromobilität entwickle. Im September sei in Europa ein Drittel der neu zugelassenen Fahrzeuge elektrisch gewesen.

Berlin setzte sich außerdem gegen verbindliche Quoten für die Elektrifizierung großer Dienstwagenflotten ein. Die Mitgliedstaaten sollen nach dem Vorschlag nicht dazu verpflichtet werden, diese Umstellung mit solchen Vorgaben voranzutreiben.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erhielt im Gegenzug Unterstützung für strengere „Made in EU“-Regeln. In den ersten Jahren müsste ein Fahrzeug demnach in Europa endmontiert werden, während mindestens 70 Prozent der Wertschöpfung bei den Komponenten ohne Batterie in Europa entstehen müssten. Ab 2032 sollen die Anforderungen steigen.

Die Regelung soll die EU-27 umfassen. Voraussetzung wäre eine Vereinbarung über vollständige Gegenseitigkeit.

Großbritannien soll zum Schutz der Lieferketten einbezogen werden. Die Türkei, Marokko und Vietnam würden nach dem Entwurf ebenso wie Japan und Südkorea nicht unter die Definition fallen.

Fahrzeuge, die ausschließlich mit klimaneutralen synthetischen Kraftstoffen, sogenannten E-Fuels, betrieben werden, sollen die Kategorie „Null-Emission“ erhalten. Technisch müsse sichergestellt werden, dass nur diese Kraftstoffe verwendet werden. Die E-Fuels müssten außerdem in Europa hergestellt werden.

Beim Ziel für 2030 soll es bleiben: Die Emissionen der Fahrzeugflotten sollen im Vergleich zu 2020 um 55 Prozent sinken. Deutschland und Frankreich wollen jedoch die Jahre 2030 und 2031 zusammenfassen. Hersteller sollen zudem begrenzt Überschüsse aus dem Jahr 2029 anrechnen dürfen. Damit bliebe der Vorschlag hinter dem Kommissionsmodell mit einem Ausgleichszeitraum von drei Jahren zurück; die Autoindustrie hatte fünf Jahre gefordert.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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