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Donorenliste für Trumps Ballsaalprojekt nennt Apple und Nvidia

Eine geleakte Liste weist 333 Millionen Dollar privater Spenden für den geplanten Ballsaal im Weißen Haus aus. Zu den größten Beitragszahlern gehören Apple, Nvidia, die Adelson-Familie und Charles Ergen.

Donorenliste für Trumps Ballsaalprojekt nennt Apple und NvidiaSymbolbild
Foto: Tama66 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine geleakte Liste nennt 333 Millionen Dollar von privaten Spendern für Trumps geplanten Ballsaal im Weißen Haus
  • Apple und Nvidia, die Adelson-Familie und Charles Ergen sollen jeweils 25 Millionen Dollar zugesagt haben
  • Mindestens 77 Millionen Dollar kamen von Spendern, die anonym bleiben wollten; Trump steht nicht auf der Liste

Eine geleakte Liste nennt die größten Geldgeber für den geplanten Ballsaal im Weißen Haus. Private Spender hätten insgesamt 333 Millionen Dollar zugesagt, berichtete Hindustan Times World unter Berufung auf die Washington Post. Die Liste enthalte 67 Spenden über 10.000 Dollar, die bis Ende des Vormonats erfasst worden seien. Mindestens 77 Millionen Dollar stammten demnach von Spendern, die anonym bleiben wollten.

Apple, Nvidia, die Adelson-Familie und Charles Ergen hätten jeweils 25 Millionen Dollar zugesagt. Ergen ist Mitgründer und Vorsitzender von Dish Network. Google habe 22 Millionen Dollar zugesagt. Mehr als 20 Millionen Dollar kamen demnach von der Laura & Isaac Perlmutter Foundation Inc. Lockheed Martin, Microsoft, RHI II LLC und Palantir Technologies hätten jeweils 10 Millionen Dollar gegeben.

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Weitere Zusagen kamen von Comcast mit 7,5 Millionen Dollar sowie Amazon, Cisco, Meta und T-Mobile mit jeweils 5 Millionen Dollar. Die Leiterin der Small Business Administration, Kelly Loeffler, und ihr Ehemann Jeff Sprecher hätten gemeinsam 5 Millionen Dollar zugesagt. Brandon Lutnick, der Sohn von Handelsminister Howard Lutnick, habe Aktien im Wert von mehr als 2,5 Millionen Dollar gegeben. Joseph Popolo Jr., ein bedeutender republikanischer Spender und US-Botschafter in den Niederlanden, habe mit seiner Ehefrau 1 Million Dollar zugesagt.

Kryptounternehmen und ihre Investoren hätten insgesamt mehr als 18 Millionen Dollar versprochen. Den größten Anteil hätten Tyler und Cameron Winklevoss mit Bitcoin im Wert von 5.050.018 Dollar beigetragen. Mehr als drei Viertel der Summe seien in Zusagen von mindestens 5 Millionen Dollar enthalten. Zugleich habe es Dutzende kleinere Spenden gegeben, einige davon im Wert von 10 Dollar.

Trump steht nicht auf der Liste. Nachdem der alte Ostflügel des Weißen Hauses abgerissen worden war, hatte er im vergangenen Jahr gesagt, er bezahle das Projekt vollständig selbst und mit einigen Freunden. Die Washington Post habe keine Belege dafür gefunden, dass die Spenden zu Vorteilen durch die Regierung geführt hätten. Unternehmen oder ihre Führungskräfte mit Bundesaufträgen während Trumps zweiter Amtszeit hätten jedoch etwa die Hälfte der Gesamtsumme beigetragen.

Nvidia sei im Oktober 2025 zu einem der größten Spender geworden, fast drei Monate nachdem das Unternehmen mit Trump eine Vereinbarung über den Verkauf fortschrittlicher Mikrochips an China geschlossen habe. Nvidia habe darum gebeten, die Spende anonym zu behandeln. Charles Ergen habe laut Liste im Dezember 12,5 Millionen Dollar und im Februar weitere 12,5 Millionen Dollar zugesagt. Zuvor hatte die Telekommunikationsaufsicht FCC nach Angaben der Washington Post eine Untersuchung gegen Ergens Unternehmen EchoStar begonnen und im September eingestellt. Im Mai genehmigten die FCC und das Justizministerium den Verkauf einiger EchoStar-Lizenzen an AT&T.

Eine Tochtergesellschaft von Rocket habe drei Wochen nach der Genehmigung des Kaufs von Mr Cooper durch die Federal Housing Finance Agency 10 Millionen Dollar zugesagt. Rocket erklärte, die Genehmigung und die Spende stünden nicht miteinander in Verbindung. Salesforce und Vorstandschef Marc Benioff hätten jeweils Zusagen über 1 Million Dollar gemacht. Dazwischen habe die US-Armee Salesforce einen Auftrag mit einem möglichen Wert von 5,6 Milliarden Dollar bis 2035 erteilt.

ServiceNow habe einen Monat nach der Bekanntgabe einer Vereinbarung mit der General Services Administration 5 Millionen Dollar zugesagt. Das Unternehmen erklärte, sein Regierungsgeschäft sei von Spenden an Organisationen getrennt und unabhängig. Isabela Herrera, die Tochter des Bankiers Julio Herrera Velutini, habe im September 2025 2,5 Millionen Dollar zugesagt. Trump begnadigte Herrera Velutini im Januar. Gegen ihn war 2022 Anklage wegen Bestechung erhoben worden.

Die Spender überweisen das Geld an die gemeinnützige Organisation Trust for the National Mall. Diese leite es an ein Konto des Weißen Hauses weiter, das der Präsident direkt kontrolliere. Anders als gewöhnliche politische Spenden müssten diese Zahlungen nicht veröffentlicht werden. Trump habe 400 Millionen Dollar einwerben wollen; die bisherige Summe liege darunter.

Demokratische Abgeordnete bezeichneten die Finanzierung als geheim und möglicherweise als Gegenleistung für Vorteile. Ihre Forderungen nach Einzelheiten zu den Spendern seien zurückgewiesen worden. White-House-Sprecher Davis Ingle sagte, dieselben Kritiker würden sich auch beschweren, wenn die US-Steuerzahler für die Renovierungen aufkommen müssten. AT&T sei mit einer Zusage über 5 Millionen Dollar aufgeführt worden. Sprecherin Megan Ketterer erklärte, dies sei offenbar ein Fehler; das Unternehmen plane keine Zahlung an den Trust for the National Mall.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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