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IWF begrüßt Japans befristete Senkung der Lebensmittelsteuer

Der IWF-Vertreter Rahul Anand hält Japans Plan, die Verbrauchsteuer auf Lebensmittel vorübergehend zu senken, für einen sehr begrüßenswerten Schritt. Zugleich warnt er vor einer Verschlechterung der Staatsfinanzen.

IWF begrüßt Japans befristete Senkung der LebensmittelsteuerSymbolbild
Foto: StockSnap · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Der IWF unterstützt Japans geplante befristete Senkung der Lebensmittelsteuer von acht auf ein Prozent für zwei Jahre ab April
  • Die Regierung beschloss am 9. Oktober einen Gesetzentwurf mit einem einkommensabhängigen Leistungsprogramm für Geringverdiener und Beschäftigte mittleren Einkommens
  • IWF-Missionschef Rahul Anand warnt wegen des außergewöhnlich hohen Schuldenstands vor einer Verschlechterung der Staatsfinanzen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterstützt Japans Plan, die Verbrauchsteuer auf Lebensmittel vorübergehend zu senken, um die stark gestiegenen Preise abzufedern. Rahul Anand, Assistant Director des IWF und Missionschef für Japan, sagte The Japan Times, der Ansatz sei ein sehr begrüßenswerter Schritt.

Die japanische Regierung hatte am 9. Oktober einen Gesetzentwurf beschlossen. Danach soll der Steuersatz auf Lebensmittel von acht Prozent für zwei Jahre auf ein Prozent sinken, und zwar ab April des kommenden Jahres. Zusätzlich ist ein Leistungsprogramm vorgesehen, das sich am Einkommen orientiert und Geringverdiener sowie Beschäftigte mit mittlerem Einkommen erreichen soll. Das Unterhaus soll sich in Kürze mit dem Entwurf befassen.

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Anand warnte zugleich davor, dass sich die Staatsfinanzen verschlechtern. Japans Schuldenstand sei im Vergleich zu anderen großen Volkswirtschaften außergewöhnlich hoch. Positiv wertete er, dass die Behörden angekündigt hätten, für die Steuersenkung keine zusätzlichen Schulden aufzunehmen.

Nach Anands Einschätzung ist die beste Hilfe für Haushalte, die unter den höheren Lebenshaltungskosten leiden, gezielt, befristet und haushaltsneutral. Angesichts der sehr hohen Verschuldung Japans sei dies der richtige Weg. Mit dem Anstieg der langfristigen Zinsen wachsen laut Quelle zudem Sorgen über höhere Kosten für die Schuldentilgung.

Die Sozialausgaben Japans dürften weiter steigen, sagte Anand. Deshalb sei es wichtig, Reserven aufzubauen, während der Rückgang der Schuldenquote im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt beibehalten werden müsse.

Zur Geldpolitik der Bank of Japan sagte Anand, angesichts der großen Unsicherheiten führe die Notenbank ihre Geldpolitik sehr angemessen durch. Sollte der Yen weiter an Wert verlieren und dadurch die Inflation steigen, müsste die BOJ ihren Leitzins anheben. Anand rechnet damit, dass die Inflation in Japan in den kommenden Monaten zunimmt und bis Ende nächsten Jahres in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels der BOJ sinkt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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