Nach einem landesweiten Protesttag in Frankreich ist die Bestürzung groß. Wie n-tv berichtete, sprach Premierminister Sébastien Lecornu von einem entsetzlichen Ausmaß an Gewalt. Es seien 150 Polizisten verletzt und 1200 Menschen festgenommen worden, außerdem seien Sachschäden in Millionenhöhe entstanden.
Das Land befinde sich in einer chaotischen Lage. Die Randalierer hätten ein Gebäude zerstört, das den Einwohnern am Herzen liege, den öffentlichen Dienst aber nicht zerstört.
Lecornu erklärte, die Polizei sei den ganzen Tag über einer besonders gewalttätigen Ultralinken gegenübergestanden, einer sehr gut organisierten, undurchsichtigen Gruppe. Sie habe methodisch versucht, Eigentum, Personen und Institutionen der Republik anzugreifen. Man lasse sich davon nicht einschüchtern, betonte der Premierminister.
Der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire berichtete dem Sender BFMTV von komplett verwüsteten Straßenzügen. Er habe miterlebt, wie Randalierer Geschäfte am Fuß von Wohngebäuden in Brand steckten.
Die 19-jährige Demonstrantin Lola sagte in Paris, die Lebenshaltungskosten und der Benzinpreis seien zu hoch.
Im kommenden Jahr wird in Frankreich ein neuer Präsident gewählt, Amtsinhaber Macron kann nicht mehr antreten.
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