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Japanische Sonde MMX bricht zu den Monden des Mars auf

Die japanische Sonde MMX soll Bodenproben vom Mars-Mond Phobos zur Erde bringen, an dem Projekt ist auch Deutschland beteiligt. Der Rover Idefix wiegt auf dem Mond nur zwölf bis 15 Gramm.

Japanische Sonde MMX bricht zu den Monden des Mars aufSymbolbild
Foto: WikiImages · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die japanische Sonde MMX ist am 20. Oktober um 4:41 Uhr Ortszeit vom Weltraumbahnhof Tanegashima mit einer H3-Rakete gestartet
  • Die Sonde soll Bodenmaterial von den Marsmonden zur Erde holen, was bisher noch nie gelang
  • Der Rover Idefix soll zum Jahreswechsel 2028/29 auf Phobos abgesetzt werden und kostet nach DLR-Angaben 50 Millionen Euro

In der Nacht zum Dienstag (20. Oktober) ist die japanische Mission MMX um 4:41 Uhr Ortszeit vom Weltraumbahnhof Tanegashima gestartet, wie die Welt berichtete. Eine H3-Rakete von Mitsubishi Heavy Industries brachte die 4,5 Tonnen schwere Sonde ins All. Ziel ist es, Bodenmaterial von den Monden des Mars zur Erde zu holen. Bisher hat noch nie Material vom Mars oder seinen beiden Monden die Erde erreicht.

Ziel ist nicht der Mars selbst, sondern seine beiden kleinen Monde. Auf dem größeren Mond Phobos soll die Sonde voraussichtlich 2029 zweimal kurz landen. Zuvor soll zum Jahreswechsel 2028/29 der Rover Idefix abgesetzt werden. Den kleineren Mond Deimos will die Sonde in Vorbeiflügen erkunden. Die Wissenschaftler wollen die Entstehung der Mars-Monde und die Geschichte des Mars-Systems entschlüsseln. Außerdem sollen Technologien für künftige, womöglich bemannte Mars-Erkundungen weiterentwickelt werden.

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet vor allem über sein Institut für Robotik daran. Der Rover entstand in deutsch-französischer Zusammenarbeit mit der Raumfahrtagentur CNES. Er hat vier einzeln angetriebene Räder und ist etwa so groß wie eine große Getränkekiste. Auf der Erde wiegt Idefix rund 25 Kilo, auf Phobos wegen der geringen Schwerkraft nur zwölf bis 15 Gramm, etwa so viel wie eine große Weintraube. Dies sei ein Beispiel dafür, dass Deutschland in der Spitzengruppe der Technologieentwicklung tätig sei. Der Rover kostet nach ihren Angaben 50 Millionen Euro.

Das Landemanöver des Rovers ist laut Bericht einzigartig. Dabei könnte er womöglich 100 Meter zurücklegen. Bilder und Daten soll er an die Erde senden und so die Landung des Explorationsmoduls unterstützen. Etwa 2030 soll dieses Hauptmodul die Phobos-Oberfläche bis in zwei Zentimeter Tiefe anbohren. Zusätzlich sollen aufgewirbelte Oberflächenpartikel mit einem pneumatischen System eingesammelt werden, bei dem Hochdruck-Stickstoffgas ausgestoßen wird. Die Landung der Kapsel ist für 2031 vorgesehen, und zwar in Australien.

Auf Erfahrungen können die japanische Raumfahrtagentur JAXA und das DLR dabei aufbauen. Das Landevehikel dafür entwickelte das DLR federführend, ebenfalls in enger Kooperation mit CNES und JAXA. InstaNews hatte am 19. Oktober über die Mission berichtet.

Parallel verfolgen andere Länder ähnliche Ziele. Der US-Rover Perseverance sammelt seit Herbst 2021 auf dem Mars Material ein, das zur Erde gebracht werden sollte. Was die gesamte MMX-Mission kostet, teilten die Japaner nicht mit.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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