Hamburg will E-Scooter in Fußgängerzonen und anderen stark besuchten Bereichen künftig automatisch verlangsamen oder bei Bedarf ganz anhalten lassen. Dafür bringt die Hansestadt einen Antrag in die am Mittwoch beginnende Verkehrsministerkonferenz ein, wie die Welt unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur berichtete.
Die Zahl der Unfälle mit Verletzten bewege sich auf einem inakzeptablen Niveau, so Tjarks. Besonders Fußgänger und Radfahrer müssten besser geschützt werden.
Tjarks begründete den Vorstoß mit neuen Fahrzeugtypen, digitalen Geschäftsmodellen und technischen Manipulationen. Während Städte seit Jahren daran arbeiteten, ihre Straßen sicherer zu machen, entstünden dadurch zusätzliche Risiken. Daraus ergäben sich Sicherheitslücken.
Zugleich begrüßt Hamburg die neuen Verkehrsformen nach Tjarks' Worten grundsätzlich und will sie ermöglichen. Die Stadt sieht eine relevante und reale Nachfrage nach E-Scootern. Tjarks verwies darauf, dass es rund 15 Millionen Fahrten pro Jahr gebe. Sie müsse aber sicher, fair und verantwortungsvoll gestaltet werden.
Als Vorbild nennt Hamburg Oslo. Technisch sei das bereits möglich.
In Oslo lassen sich E-Scooter in bestimmten Zonen automatisch drosseln.
Hamburg fordert zudem ein entschlossenes Vorgehen gegen manipulierte Pedelecs.
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