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Spanische Datenschutzbehörde zählt mehr Datenpannen als im gesamten Jahr 2025

Die spanische Datenschutzbehörde AEPD hat im ersten Halbjahr 2026 3.027 Datenpannen gemeldet, 138 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl übersteigt die Meldungen des gesamten Jahres 2025.

Spanische Datenschutzbehörde zählt mehr Datenpannen als im gesamten Jahr 2025Symbolbild
Foto: Ann H · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die spanische Datenschutzbehörde AEPD zählte von Januar bis Juni 3.027 Datenpannen-Meldungen, 138 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum
  • Die Zahl übersteigt damit die Meldungen des gesamten Jahres 2025
  • Hotels und deren Softwareanbieter für Reservierungsverwaltung trugen im Juli zum Anstieg bei, wobei Kundendaten für Betrugsversuche missbraucht werden können

Zwischen Januar und Juni gingen 3.027 Meldungen ein, 138 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl übersteigt damit die Meldungen des gesamten Jahres 2025.

Die Behörde führt den Anstieg auf die wachsende Cyberkriminalität zurück. Sie verweist außerdem auf Bedrohungen, die bereits in früheren Zeiträumen beobachtet wurden. Ransomware, also Programme, mit denen Kriminelle Computer sperren und für deren Freigabe ein Lösegeld verlangen, verursache weiterhin Datenpannen bei Organisationen verschiedener Branchen. Sie könne sowohl die Verfügbarkeit als auch die Vertraulichkeit von Daten gefährden.

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Im März stellte die Behörde fest, dass ein Vorfall bei einem einzigen Auftragsverarbeiter eine Datenpanne bei mehreren Verantwortlichen ausgelöst hatte. Dessen Identität nannte die AEPD nicht. Im Juli trugen Meldungen aus Hotels und deren Auftragsverarbeitern zum Anstieg bei. Dabei handelt es sich meist um Anbieter von Software zur Verwaltung von Reservierungen. Bei vielen dieser Pannen verschafften sich nicht berechtigte Dritte Zugang zu Kundendaten und Buchungsinformationen, die anschließend für Betrugsversuche genutzt werden können.

Gerade bei hohem Risiko sei diese Information entscheidend, damit Betroffene die Gefahr mit Blick auf ihre persönlichen Umstände einschätzen und passende Schritte unternehmen könnten. Im ersten Halbjahr habe es nach Angaben der AEPD mehr als 71 Millionen Mitteilungen an Betroffene gegeben, bei denen die Möglichkeit eines hohen Risikos bestand.

Für Organisationen, die von einer Datenpanne betroffen sind, stellt die Behörde zwei Hilfsmittel bereit. Asesora Brecha unterstützt bei der Frage, ob eine Meldung ohne unangemessene Verzögerung an die Behörde nötig ist. Comunica-Brecha RGPD hilft bei der Entscheidung, ob die betroffenen Personen informiert werden müssen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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