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Brüssel nimmt Booking.com wegen Betrugsmaschen ins Visier

Die EU-Kommission prüft, ob Booking.com genug gegen Scheinunterkünfte und Phishing unternimmt.

Brüssel nimmt Booking.com wegen Betrugsmaschen ins VisierSymbolbild
Foto: Leeloo The First · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die EU-Kommission prüft Booking.com wegen gefälschter Unterkunftsangebote, Identitätsbetrug und Phishing-Versuchen auf der Plattform
  • Im ersten Halbjahr 2026 gingen 1072 Betrugsmeldungen ein, die einen Schaden von 82.000 Euro verursacht haben sollen
  • Die Eröffnung des Verfahrens sagt noch nichts über einen Verstoß gegen EU-Regeln aus, Grundlage ist der Digital Services Act

Die Plattform soll nicht genug gegen Betrüger auf dem Portal unternommen haben, wie aus einer Mitteilung der Brüsseler Behörde hervorgeht.

Im Fokus stehen gefälschte Unterkunftsangebote, Identitätsbetrug und andere Maschen zum Nachteil von Verbrauchern. Die Kommission will prüfen, ob sich das Onlineportal mit niederländischem Firmensitz ausreichend bemüht, solche regelwidrigen Angebote zu entfernen. Auch Phishing-Versuche auf der Buchungsplattform gehören zu den Ermittlungen. Phishing ist eine der häufigsten Betrugsmaschen im Internet: Cyberkriminelle versuchen dabei, über Antworten auf gefälschte Nachrichten an sensible Daten wie Passwörter oder Bankinformationen zu gelangen.

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Im ersten Halbjahr 2026 sind 1072 Betrugsmeldungen eingegangen, die zu einem Schaden von 82.000 Euro geführt haben sollen.

Die Brüsseler Behörde teilte mit, die Eröffnung des Verfahrens sage noch nichts darüber aus, ob Booking.com tatsächlich gegen geltende EU-Regeln verstoßen habe. EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen erklärte, die Europäer sollten ihren Urlaub buchen können, ohne Angst vor Betrug haben zu müssen.

Anbieter von Unterkünften könnten ihre Angebote besser sichtbar machen, indem sie eine höhere Provision zahlten, teilte die Kommission mit. Nutzer müssten erkennen können, dass es sich bei hervorgehobenen Angeboten tatsächlich um Werbung handele. Verbraucher sollten nach Ansicht Brüssels zudem ausreichend Informationen darüber erhalten, wie sie die Einstellungen zur Werbung selbst ändern können.

Grundlage des Verfahrens ist der Digital Services Act (DSA), das Gesetz über digitale Dienste. Der DSA gilt seit Februar 2024 und soll das scharfe Schwert der EU gegen große Onlineplattformen sein. Auf dieser Grundlage hat die Kommission bereits zahlreiche Verfahren eröffnet, etwa gegen Tiktok, Facebook, Instagram, Snapchat oder große Pornoplattformen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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