Ein mutmaßlicher Wechsel vom 12. Februar 2017 zeigt, wie führende Vertreter der Partei über den Umgang mit einer damaligen Rede Björn Höckes diskutierten.
Darin finden sich Aufnahmeanträge von Privatpersonen mit Wohnadresse, Telefonnummer und Bankverbindung. Listen mit Daten von Mitgliedern des Landesverbands NRW sind nun öffentlich zugänglich, ebenso ein Telefonverzeichnis der Bundesgeschäftsstelle.
Die AfD wehrt sich vehement gegen die Auswertung. Die Daten seien illegal kopiert worden, das sei eine Straftat. Wer sie nutze, heiße ein Verbrechen gut und missachte oft das Persönlichkeitsrecht, erklärte die Partei. Die Partei habe bereits einige bedenkliche Fälschungen entdeckt. Zudem will sie gegen die Angreifer juristische Schritte einleiten und eng mit staatlichen Stellen auf Bundes- und Landesebene zusammenarbeiten.
Die mutmaßlichen Angreifer äußerten sich inzwischen ausführlicher zu ihrem Vorgehen. Gegenüber dem Onlineportal International Cyber Digest erklärten sie, sie hätten die Server der Partei zerstören können. Betroffen ist laut den Angaben die parteieigene Alternita GmbH. Bemerkt wurde der Angriff offenbar erstmals am 9. September. Nach Angaben der Hacker konnten sie am 14. September mithilfe unentdeckt gebliebener Schadsoftware erneut Daten von den Servern kopieren.
Volltexte von Mails und Dokumenten waren dort nicht einsehbar.
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