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Großbritannien prüft Risiko nach globaler Warnung vor PHP-Sicherheitslücken

Regierungen und Unternehmen weltweit sichern ihre Websites gegen kritische Lücken in der Programmiersprache PHP. Amazon meldet Angriffe, die vor der Aufhebung der Sperrfrist für die Warnung erfolgten.

Großbritannien prüft Risiko nach globaler Warnung vor PHP-SicherheitslückenSymbolbild
Foto: lawrence_monk · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Großbritannien prüft, ob seine Online-Dienste von kritischen PHP-Sicherheitslücken betroffen sind
  • Amazon meldete mehrere Angriffe, darunter einen Versuch mit dem Namen PHP2Shell am 17. Oktober auf einen Honeypot
  • Die NSA warnt, die Lücken lägen in PHP selbst und eröffneten oft direkten Zugriff auf Dateisystem oder Datenbank eines Servers

Die britische Regierung prüft nach eigenen Angaben, ob ihre Online-Dienste von kritischen Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP betroffen sind. Wie die BBC berichtet, ist PHP die Grundlage für eine erhebliche Zahl der Websites weltweit. Regierungen und einige der größten Unternehmen, darunter Amazon, sichern ihre Systeme, die PHP nutzen, derzeit möglichst schnell, bevor Hacker die Schwachstellen ausnutzen können.

Die Lücken wurden nach Angaben der Quelle zuerst durch künstliche Intelligenz entdeckt. Daraufhin forderten Regierungen alle auf, die PHP verwenden, die Schwachstellen zu beheben. Ein Sprecher der britischen Regierung rief „alle Organisationen, private und öffentliche, große und kleine“ dazu auf, den Empfehlungen zur Absicherung ihrer Systeme zu folgen.

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Amazon war nach eigenen Angaben mehrfach Ziel von Angriffen. Diese fanden statt, bevor die Sperrfrist für die Warnung aufgehoben wurde. Das Unternehmen teilte mit, es sei unklar, wie die Akteure von den Schwachstellen erfahren hätten.

Amazon meldete einen Ausnutzungsversuch mit dem Namen „PHP2Shell“, der sich am 17. Oktober ereignete. Eine anonyme Internetadresse habe versucht, Schwachstellen in einem der Lockvogelsysteme des Konzerns anzugreifen, sogenannten Honeypots. Das berichtete der Sicherheitschef des Unternehmens, CJ Moses.

Moses erklärte, die anonyme IP-Adresse deute darauf hin, dass die Aktivität von einem sogenannten Threat Actor ausgegangen sei. Die PHP Foundation hatte ihre Entdeckung eigentlich später im Monat zusammen mit einer vollständigen Korrektur veröffentlichen wollen, einem sogenannten Patch. Details der Lücke wurden jedoch in sozialen Medien geleakt.

Bei weiteren Angriffen auf Amazon am 21. Oktober seien die eigentlichen Schadprogramme und die Wahl der Anonymisierungsinfrastruktur unterschiedlich gewesen. Das deute darauf hin, dass mehrere Akteure am Werk seien, so Moses. Die Angriffe hätten nach dem Leak, aber vor der Aufhebung der Sperrfrist stattgefunden.

Moses fügte hinzu, durch den Einsatz von KI könnten mehr Akteure innerhalb von Stunden oder sogar Minuten handeln, sobald technische Details einer Schwachstelle bekannt würden. Anna-Maria Arabia, Geschäftsführerin des Australian Council on AI Strategy, sagte der BBC, der Vorfall zeige, wie schnell KI die Cybersicherheitslandschaft verändere. Was früher Monate gedauert habe, um eine Schwachstelle aufzudecken, dauere nun Tage.

Arabia warnte, Bedrohungen würden häufiger werden, je schneller sich die KI-Technologie verbessere. Diese Entwicklung kehre nicht um, so Arabia. Die PHP-Schwachstellen blieben mindestens zehn Jahre lang unentdeckt.

Das Sicherheitsunternehmen Wiz schätzt laut Quelle, dass rund 70 Prozent des Internets betroffen sind. Die BBC könne diese Zahl jedoch nicht unabhängig überprüfen. Die niederländische Cybersicherheitsbehörde ging nach Angaben der Quelle vorsorglich offline. Die finnische Regierung schaltete ihre öffentlichen Webdienste ab, und Wikipedia nahm Teile seiner Website vom Netz.

Das entspricht Empfehlungen von Regierungen, unter anderem der USA, Websites abzuschalten, wenn die Lücken nicht sofort behoben werden können. Das britische National Cyber Security Centre sowie seine Pendants in der EU und in Australien hatten zuvor dazu aufgerufen, die Korrekturen einzuspielen. Ist eine sofortige Behebung nicht möglich, sollten Organisationen laut dem NCSC erwägen, das System offline zu nehmen, bis es vollständig abgesichert ist.

Die US-amerikanische National Security Agency erklärte, die Schwachstellen eröffneten oft einen direkten Weg zum Dateisystem oder zur Datenbank eines Servers. Angreifer könnten so sensible Daten stehlen, Dienste stören oder tiefer in ein Netzwerk vordringen. Die Lücken lägen in PHP selbst und nicht in der gehosteten Anwendung oder deren Konfiguration, hieß es in einem späteren Update der NSA.

OpenAI bezeichnete die Entdeckung als eines der wirkungsvollsten Sicherheitsprobleme der jüngeren Zeit.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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