Wie n-tv berichtete, ist bei Paris ein Mensch auf einer Straße erschossen worden, nachdem ein Schütze aus einem fahrenden Wagen heraus gefeuert hatte. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez stuft die Tat als terroristisch ein. Die Ermittlungen dauerten zwar noch an, doch handele es sich eindeutig um ein terroristisches Verbrechen, erklärte er in Trappes vor der Presse.
Am Vormittag soll ein Mann in mehreren Gemeinden im Umland der französischen Hauptstadt aus einem Auto geschossen haben.
Nach Worten des Innenministers verwendete der Angreifer eine automatische Waffe. Der Mann wurde kurze Zeit später festgenommen.
Das Todesopfer sei afrikanischer Herkunft gewesen, ein Verletzter, der in Lebensgefahr schwebe, maghrebinischer Herkunft. Die Stadt wolle eine psychologische Betreuungsstelle einrichten.
Nuñez verwies auf den zuständigen Staatsanwalt, dessen Angaben zufolge die Hintergründe rassistischer Natur sein könnten.
Die Pariser Anti-Terrorstaatsanwaltschaft teilte mit, eine Untersuchung eingeleitet zu haben, unter anderem wegen des Verdachts der gezielten Tötung im Zusammenhang mit einem terroristischen Vorhaben sowie wegen Waffenbesitzes.
Premierminister Sébastien Lecornu schrieb ebenfalls bei X, Sicherheits- und Justizbehörden seien im vollen Einsatz. Lecornu sprach von sehr ernsten Vorfällen.
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