Wie der NDR berichtete, ist am markanten gelb-blauen Hellingkran in Rostock eine Stütze gebrochen. Die Schwachstelle wurde bei einer technischen Prüfung entdeckt, und zwar im oberen Bereich des Auslegers. Die Feuerwehr rückte daraufhin zu einem Großeinsatz aus. Der Kran steht an der früheren Neptunwerft und ist nach Angaben des Senders rund 50 Jahre alt.
Welche statischen Folgen der Schaden genau hat, war zunächst unklar. Auch den Umfang der Schäden könne man noch nicht bestimmen.
Zugleich suchte die Stadt nach einer Notunterkunft.
Erste Pläne sehen vor, den Kran mit Hilfe eines mobilen Krans abzustützen. Ein Teil des Hellingkrans müsse zudem abgenommen werden. Die Auftragsvergabe sowie die Statikprüfungen müsse nun ein Stab der Stadtverwaltung schnell entscheiden.
Man könne noch nicht sagen, wann der Kran versagt. Wegen des Sturms seien die Bedingungen schon jetzt so schwierig, dass die Spezialkräne nicht arbeiten könnten, die zur Sicherung nötig seien.
Seit 2016 nutzt ihn der Förderverein „Tradition Ostseeschiffahrt“. Im Inneren bietet der Verein Übernachtungen an und die Möglichkeit zu heiraten. Nach Angaben des Vereins ist der Kran regelmäßig für Trauungen, Geburtstage und Firmenjubiläen ausgebucht.
Vereinschef Roland Methling, der frühere Oberbürgermeister, muss die Lage nun managen. Er erklärte, der Verein habe den Kran statisch intakt übernommen und es habe regelmäßige Kontrollen gegeben. Die Nachricht sei für den Verein ein harter Schlag.
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