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CSU drängt auf Entscheidung über Bundespräsidentenkandidatur

Vor dem CSU-Parteitag in München wächst der Druck auf Kanzler Friedrich Merz, sich zur Kandidatenfrage für das Bundespräsidentenamt zu äußern. Söder hat die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Spiel gebracht.

CSU drängt auf Entscheidung über BundespräsidentenkandidaturSymbolbild
Foto: Caniceus · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • CSU-Chef Markus Söder schlägt die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Bundespräsidentin vor und drängt auf eine rasche Entscheidung von Kanzler Friedrich Merz
  • Der CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek und Manfred Weber fordern, das Zeitfenster für die Entscheidung zu nutzen und zügig zu handeln
  • Nach Expertenberechnung haben Union und SPD in der Bundesversammlung eine Mehrheit von etwa 50 Stimmen, die Entscheidung fällt aber nicht auf dem CSU-Parteitag

Auf dem CSU-Parteitag in München könnte Bundeskanzler Friedrich Merz heute Farbe bekennen oder weiter zögern. Wie t-online berichtet, wächst der Druck auf den CDU-Vorsitzenden, in der Kandidatenfrage für das Bundespräsidentenamt eine Entscheidung zu treffen. CSU-Chef Markus Söder hat den Vorschlag gemacht, die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner zur Bundespräsidentin zu machen.

CSU-Landtagsfraktionschef Klaus Holetschek sagte der Deutschen Presse-Agentur vor dem Auftritt des Kanzlers, das Zeitfenster für eine Entscheidung sei gekommen.

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Manfred Weber, Chef der Europäischen Volkspartei und CSU-Mitglied, appellierte an die Bundespolitik, keine Zeit zu verlieren. Berlin würde Handlungsfähigkeit zeigen, wenn man zügig entscheide.

Aus der SPD kommen Sympathiebekundungen für Aigner. Auf dem Parteitag wiederholte er den Vorschlag unter dem Jubel der Delegierten. Zugleich machte Söder deutlich, dass die CSU nicht das letzte Wort habe: Die Entscheidung werde woanders gefällt.

Merz hat sich bisher zurückgehalten. Nach Expertenberechnung werden Union und SPD in der Bundesversammlung eine Mehrheit von etwa 50 Stimmen haben.

t-online wertet diese Ansage als Reaktion darauf, dass sich die Debatte zuletzt ganz auf Aigner konzentriert hat. Die CDU wolle dies nun zunächst bremsen.

Würde Aigner Bundespräsidentin, hätte Söder faktisch keine Chancen mehr auf das Kanzleramt.

Sie betonte allerdings, der Parteitag werde nicht über die Frage entscheiden. Das sei Aufgabe der Parteivorsitzenden.

Söder bekräftigte dies am Abend in der ARD. Das könne nicht eine Partei allein.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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