Ein einfacher Zugang zu den Angeboten des öffentlichen Verkehrs sei wichtig, und die Digitalisierung könne dazu neue Möglichkeiten schaffen.
Nordrhein-Westfalen und Hamburg hatten die Einführung eines bundesweiten elektronischen Gelegenheitstarifs im Regionalverkehr angeregt. Das Modell ist für Menschen gedacht, die nur wenige Fahrten im Monat unternehmen.
Die Verkehrsminister der Länder haben das Thema jedoch vorerst bis zur nächsten Verkehrsministerkonferenz vertagt. Zum Auftakt der Konferenz war der Vorschlag von der Tagesordnung genommen worden und wurde nicht diskutiert. Offen seien noch Fragen zu den finanziellen Auswirkungen und zur konkreten Umsetzung.
Die monatlichen Kosten sind dort auf 63 Euro gedeckelt, was dem aktuellen Preis für das Deutschlandticket entspricht. Der Tarif gilt allerdings nur innerhalb des Bundeslands.
Für das jetzt vorgeschlagene bundesweite Digitalticket für Gelegenheitsfahrer soll es keine Preisobergrenze geben. Das stellte der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer von den Grünen klar.
Neben einem Deutschlandticket für Vielfahrer solle es auch ein digital bundesweit gültiges Ticket für Menschen geben, die den öffentlichen Nahverkehr nur gelegentlich nutzen.
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