Die zwei mutmaßlich palästinensischen Täter wurden ebenfalls getötet.
Netanjahu kündigte außerdem an, Israel bereite eine vollständige Abriegelung des gesamten Westjordanlandes vor. Seit dem Freitagmorgen würden sämtliche Ein- und Ausreisen aus dem Westjordanland unterbunden, hieß es. Netanjahu hatte die Sicherheitskräfte bereits am 23. Oktober angewiesen, sich auf eine solche Abriegelung vorzubereiten, wie InstaNews damals berichtete.
Beteiligt sind Armee, Geheimdienst, Grenzpolizei und Zivilverwaltung. Der Einsatz beschränkt sich nach Angaben der Behörden auf das Gebiet, aus dem die Angreifer operiert hätten, und soll voraussichtlich mehrere Tage dauern.
Den Angreifern riet er, sie könnten sich nirgendwo verstecken. Den Soldaten, die einen schweren Terroranschlag verhindert hätten, sprach er seine Anerkennung aus, den Verletzten wünschte er schnelle Genesung.
Die Vereinten Nationen und die Europäische Union hatten diesen Einsatz kritisiert.
Staatspräsident Izchak Herzog sprach von einem abscheulichen Terroranschlag. Generalstabschef Ejal Zamir erklärte, das schnelle Handeln der Soldaten habe einen noch schwereren Angriff sowie weitere Schäden für Zivilisten und Sicherheitskräfte verhindert.
Grünen-Ko-Chefin Franziska Brantner sagte der Nachrichtenagentur AFP, jeder Anschlag auf Menschen sei zu verurteilen, ebenso aber, dass die israelische Regierung den Anschlag zum Anlass nehme, das gesamte Westjordanland abzuriegeln. Davon seien rund drei Millionen Palästinenser betroffen, das verstoße gegen das Völkerrecht. Wer ganze Städte und Regionen abriegele, lasse die Lage eskalieren, warnte Brantner. Die Bundesregierung müsse sich klar dagegen aussprechen und mit den europäischen Partnern auf Deeskalation drängen.
Seit Oktober 2023 seien im Westjordanland mehr als 1000 Palästinenser getötet worden, der Siedlungsbau schreite voran. Die Bundesregierung müsse handeln statt bei Besorgnis zu bleiben.
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