Die beiden SPÖ-Ressortchefs erklärten, man setze gemeinsam auf eine Kostenbremse. Leistbare Mobilität und Inflationsbekämpfung gingen Hand in Hand, ließen sie wissen. Trotz des notwendigen Kurses der konsequenten Budgetsanierung setze die Regierung auf mehreren Ebenen an, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten.
Dazu zählen etwa das Ausstellen von Reisepässen und Personalausweisen, Kosten für Zulassungsscheine, Führerscheine, Strafregisterbescheinigungen und das Ausstellen von Patenten.
Klimaticket und Pkw-Jahresvignette werden den Plänen zufolge um zwei Prozent statt der vorgesehenen 3,6 Prozent erhöht, die sich am Verbraucherpreisindex VPI orientieren. Hanke betonte, Mobilität müsse für die Menschen in Österreich leistbar bleiben. Er sprach von einem konkreten Beitrag zur Inflationsbekämpfung.
Erst zum Jahreswechsel greift der Preisanstieg um zwei Prozent auf 108,90 Euro. Beim Klimaticket Österreich gilt dasselbe Prinzip: Wer es mit Gültigkeitsbeginn bis 31. Dezember kauft, zahlt den bisherigen Preis von 1.400 Euro.
Für einen Führerschein sind 90 statt 61 Euro fällig, für einen Zulassungsschein 178 statt 120 Euro. Eheschließungen kosten nun 74 statt 50 Euro.
Änderungen des Vor- oder Familiennamens verteuerten sich von rund 383 auf 567 Euro. Die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft kostet seitdem 1.488 statt zuvor 1.115 Euro.
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