InstaNews Die Zeitung
Blaulicht

Tsunami-Warnung für Vanuatu nach Erdbeben der Stärke 7,2 aufgehoben

Nach einem Erdbeben der Stärke 7,2 vor Vanuatu hatten die Behörden eine Tsunami-Warnung ausgelöst und die Menschen zum Verlassen der Küsten aufgerufen. Inzwischen haben sie die Warnung wieder aufgehoben.

Tsunami-Warnung für Vanuatu nach Erdbeben der Stärke 7,2 aufgehobenSymbolbild
Foto: Max J · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Erdbeben der Stärke 7,2 vor Vanuatu löste am 24. Oktober eine Tsunami-Warnung aus, die inzwischen wieder aufgehoben wurde
  • Laut der Katastrophenschutzbehörde NDMO besteht nach neuen Meeresdaten keine Tsunami-Gefahr mehr, das Beben lag zehn Kilometer tief nordwestlich von Santo
  • Der USGS korrigierte die Stärke später auf 6,9, während Philippinen und Chile keine Tsunami-Gefahr für ihre Küsten sehen

Ein Erdbeben der Stärke 7,2 vor der Küste Vanuatus hat am 24. Oktober eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Die Behörden des Inselstaates haben diese Warnung inzwischen wieder aufgehoben, wie die Hindustan Times berichtete.

Das pazifische Tsunami-Warnzentrum mit Sitz in Hawaii hatte zunächst erklärt, auf Grundlage vorläufiger Erdbebendaten seien gefährliche Tsunami-Wellen für Küsten möglich, die bis zu 300 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegen. Das Beben war flach. Die Erdstöße ereigneten sich in den Gewässern um den Inselstaat.

Nach Anschlag bei Hebron: Israel beginnt Einsatz im Westjordanland
Auch interessantNach Anschlag bei Hebron: Israel beginnt Einsatz im Westjordanland

Die nationale Katastrophenschutzbehörde NDMO forderte die Menschen in allen Küstengebieten Vanuatus zunächst auf, die Küsten zu verlassen und höher gelegenes Gelände aufzusuchen. Die Bevölkerung sollte den Radiosendern und dem lokalen Fernsehen folgen. Später teilte die Behörde mit, auf Grundlage der neuesten verfügbaren Meeresspiegel- und Beobachtungsdaten bestehe keine Tsunami-Gefahr mehr durch dieses Beben für die Küstengebiete Vanuatus. Das Beben hatte nach Angaben der Behörde eine Tiefe von zehn Kilometern und lag etwa 126 Kilometer nordwestlich von Santo.

Die Angaben zur Lage wichen in den Meldungen voneinander ab. Der US-Geologiedienst USGS hatte das Epizentrum etwa 200 Kilometer (124 Meilen) nordwestlich von Port-Olry verortet. Die Stärke korrigierte das USGS später von 7,2 auf 6,9. Zudem meldete die Behörde ein zweites Beben der Stärke 6,3 in der Nähe.

Diensthabende Wissenschaftler, die das Ereignis analysierten, schrieben auf X, es gebe keinen Tsunami und keine Gefahr durch das Beben. Auch der US-Wetterdienst National Weather Service erklärte, dass weder für die Vereinigten Staaten noch für Kanada eine Bedrohung bestehe. Die Wetterseite warnte zuvor allerdings, gefährliche Tsunami-Wellen seien innerhalb von 200 Meilen um das Epizentrum möglich und stellten eine Gefahr für Vanuatu dar.

Auch für die Philippinen und Chile besteht nach Angaben der jeweiligen Behörden keine Tsunami-Gefahr. Die lokale Warnstelle der Philippinen meldete, es gebe keine Tsunami-Bedrohung für das Land. Die Behörden in Chile erklärten, die Merkmale des Bebens der Stärke 7,2, das 247 Kilometer nordwestlich von Luganville lag, erfüllten nicht die notwendigen Bedingungen, um an den chilenischen Küsten einen Tsunami zu erzeugen.

Vanuatu ist ein flacher Inselstaat, der auf dem tektonischen Feuerring des Pazifiks liegt. Erdbeben sind dort relativ häufig. Der Feuerring ist eine Zone seismischer Aktivität, die sich durch Südostasien und über den gesamten Pazifikraum erstreckt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.