Bei einem schweren Bahnunfall in Essen ist am Sonntagabend ein Gleisarbeiter ums Leben gekommen. Wie die Welt berichtete, arbeitete eine sechsköpfige Gruppe zu dieser Zeit an einem Gleisabschnitt, als ein ICE zwei ihrer Beschäftigten erfasste. Den Tod des einen Mannes konnten die alarmierten Einsatzkräfte nur noch feststellen, wie die Feuerwehr mitteilte.
Der zweite Mitarbeiter erlitt nach diesen Angaben schwere Verletzungen.
Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Notfallseelsorger waren ebenso vor Ort wie ein Hubschrauber der Bundespolizei.
Später erklärte ein Polizeisprecher, die nachts erhobenen Spuren würden ausgewertet und Zeugen vernommen.
Am Morgen danach waren an der Unfallstelle grüne Markierungen der Spurensicherung zu sehen, außerdem Blut an den Bahngleisen. Das berichtete ein dpa-Reporter vor Ort.
Bei Arbeiten im Gleis gibt es nach Angaben des Polizeisprechers regelmäßig optische und akustische Warnsignale für die Beschäftigten.
Laut Bahn gilt auf dem betroffenen Streckenabschnitt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 Kilometern pro Stunde.
Die Aufräumarbeiten dauerten an. Der havarierte Zug befinde sich nicht mehr an der Unfallstelle.
Wegen der Sperrung kommt es im Bahnverkehr weiter zu Beeinträchtigungen. Fernzüge werden zwischen Gelsenkirchen und Duisburg umgeleitet. Reisende im Regionalverkehr sollen sich in den Bahnmedien über alternative Routen informieren.
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