Die Versorgung mit Diesel und Kerosin in der Schweiz ist angespannt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, schätzt das Schweizer Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung die Lage in seiner aktuellen Lageübersicht bei Mineralölprodukten wie Benzin, Kerosin und Diesel als sehr angespannt ein, grundsätzlich aber als gesichert. Auf sechs Seiten taucht das Wort in dem Papier elfmal auf.
Dadurch sei der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt. Auch andere Länder in Europa leiden darunter. In der Schweiz sind die Preise in der Folge stark gestiegen.
Ein Sprecher habe mitgeteilt, dass dazu eine verwaltungsinterne Konsultation durchgeführt worden sei. Derzeit gelten auf Schweizer Autobahnen 120 Kilometer pro Stunde.
Teile der Pflichtlager, der Notfallreserven, sind bereits für Diesel und Kerosin freigegeben worden. Sollten die Importe vollständig ausbleiben, würden die Benzin- und Dieselreserven der Schweiz für mehr als viereinhalb Monate reichen. Beim Kerosin ist die Lage ernster.
Die Nachfrage nach Treibstoff bleibe robust, auch im Flugverkehr sei sie weiterhin hoch. Der Ausfall des Rheins lasse sich teilweise über Straße und Schiene ausgleichen. Eine Erhöhung der Kapazitäten sei wegen der Baustellen in Deutschland allerdings schwierig. Brechen neben dem Rhein weitere Versorgungswege weg, kann sich die Lage dem Bericht zufolge rasch verschärfen.
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