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Union sieht Gebäudetyp-E-Entwurf skeptisch und fordert Änderungen

Die Regierung hat einen Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E vorgelegt, der das Bauen günstiger machen soll. Die Unionsfraktion und Verbände der Immobilienwirtschaft verlangen deutliche Nachbesserungen.

Union sieht Gebäudetyp-E-Entwurf skeptisch und fordert ÄnderungenSymbolbild
Foto: paul · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Justiz- und Bauministerium haben einen Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E vorgelegt, der das Bauen einfacher, schneller und günstiger machen soll
  • Pilotprojekte sollen laut Justizministerium Bauwerkskosten um zehn bis 15 Prozent senken können
  • Unionsfraktion-Sprecher Jan-Marco Luczak ist skeptisch und fordert umfangreiche Änderungen, sein Gebäudetyp E müsse ausdrücklich vereinbart werden

Die Regierung will das Bauen mit dem sogenannten Gebäudetyp E einfacher, schneller und günstiger machen, wie t-online berichtet. Das E steht dabei für einfach. Das Justiz- und das Bauministerium haben dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt, nachdem sich dieser monatelang verzögert hatte. In der Union regt sich jedoch Skepsis: Der baupolitische Sprecher Jan-Marco Luczak fordert umfangreiche Änderungen, was zu neuem Streit zwischen den Koalitionspartnern führen könnte.

Der Entwurf sieht vor, das Bauvertragsrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) zu ändern.

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Der Gesetzentwurf soll Rechtssicherheit schaffen. Pilotprojekte hätten laut Justizministerium gezeigt, dass sich die Bauwerkskosten so um zehn bis 15 Prozent senken ließen. Die Aufklärungspflichten gegenüber Mieterinnen und Mietern sowie Käuferinnen und Käufern seien schlank gehalten, erklärte das Ministerium.

Luczak reagierte verhalten. Er sei noch nicht überzeugt, dass der Gebäudetyp E mit dem von Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) vorgeschlagenen neuen Vertragstyp gelinge. Der Gebäudetyp E müsse ausdrücklich vereinbart werden. An diesen Hürden könne der Gebäudetyp E in der Praxis scheitern, wie die Erfahrungen mit der aktuellen Rechtslage zeigten, so Luczak.

Im Gesetzgebungsverfahren müsse genau geprüft werden, ob ein gesetzlicher Basisstandard als neues Normal nicht besser wäre, forderte Luczak.

Auch aus der Immobilienbranche kommt ähnliche Kritik. Man habe sich ein neues Normal gewünscht, bekommen habe man jedoch eine Sonderoption. Der GdW fordere grundlegende Nachbesserungen.

Sie sei überzeugt, dass sich der Gebäudetyp E durchsetzen werde. Jeder Euro, den man nicht in überflüssige Standards stecke, sei ein Euro für mehr bezahlbaren Wohnraum.

Die Eckpunkte zu dem Gesetz waren bereits im November 2025 vorgelegt worden. Im Juli hatte Hubertz gesagt, der Entwurf sei fertig. Das Kanzleramt habe sich dabei Zeit gelassen. InstaNews hatte am 25. Oktober über einen Entwurf zum Gebäudetyp E berichtet, der dem ARD-Hauptstadtstudio exklusiv vorlag.

Zuvor müssten allerdings noch Unstimmigkeiten geklärt werden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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