Laut dem «Sonntagsblick» handelt es sich beim Opfer um einen Deutschen in diesem Alter. Der mutmassliche Täter, ein 42-jähriger Schweizer, sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft, wie SRF News berichtet.
Mehrere der Anwesenden sollen den Hitlergruss gezeigt haben, so Wyss weiter. Dies gelte als mutmasslicher Auslöser des Streits.
Der Vorfall ereignete sich nach einem Konzert der deutschen Band «Krawallbrüder», dessen Aufnahmen vor einer Woche in Tuggen im Kanton Schwyz entstanden. Die genauen Umstände des mutmasslichen Tötungsdelikts würden noch untersucht.
Im Dorf herrscht laut SRF-Zentralschweiz-Korrespondentin Anna Hug Zurückhaltung. Vor der Kamera wolle niemand etwas sagen. Mehrere Leute hätten ihr gesagt, der Vorfall sei in Tuggen kein grosses Thema.
Die Gemeinde wollte auf Anfrage von SRF News keine Stellung nehmen. Zugleich betonten sie, politisch neutral zu sein. Sie distanzierten sich klar von beiden Seiten des Extremismus sowie von jeder Form von Gewalt und stünden für ein friedliches, respektvolles und offenes Miteinander.
SRF-Extremismus-Experte Daniel Glaus sagt, rassistische und rechtsextreme Gewalt sei eine Konstante in der Schweizer Geschichte. Eine mutmassliche Tötung habe jedoch eine Qualität, wie es sie seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben habe. Bestätigten sich die Hinweise, zeige dies, wie gefährlich die Mischung aus Hass-Ideologie und Gewaltbereitschaft tödlich sein könne.
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