Bei mehreren Angriffen mit Stichwaffen sind in Berlin am Sonntagabend drei Männer schwer verletzt worden, wie WELT berichtet. Mindestens drei Menschen wurden vorläufig festgenommen, teilte die Polizei mit. Die Taten ereigneten sich in Tempelhof, Lichtenberg und Prenzlauer Berg. In allen Fällen kamen Stichwaffen zum Einsatz.
Die B.Z. hatte zuvor über die drei Fälle berichtet. Ob zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang besteht, ist nicht klar. Nach Angaben der Polizei schwebt keiner der Verletzten in Lebensgefahr. Die Hintergründe der Taten sind bislang unklar.
Die Beamten trennten die beiden. Bei dem Jüngeren stellten sie eine Stichverletzung am Oberkörper fest, er wurde in ein Krankenhaus gebracht. In einem in unmittelbarer Nähe abgestellten Auto fanden die Polizisten ein Messer und stellten es sicher. Der 28-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und befindet sich laut Polizei wieder auf freiem Fuß.
Im Weißenseer Weg im Bezirk Lichtenberg wurde nach Angaben der B.Z.
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in Berlin laut Kriminalstatistik 3599 Fälle im Bereich „Messerangriff“. Das entspricht nach den Angaben einer Zunahme um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Etwa die Hälfte dieser Fälle waren Drohungen. Die Polizei ermittelte 1906 Verdächtige. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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