Haushalte in Deutschland haben auch im Jahr 2025 überdurchschnittlich viel von ihrem Einkommen beiseitegelegt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts, über das Spiegel Online berichtet, lag die Bruttosparquote bei 18,9 Prozent. Der EU-Schnitt betrug 14,3 Prozent.
Innerhalb Europas wurden die Deutschen nur von den Schweizern übertroffen. Dort legten die Haushalte 27,4 Prozent ihres Einkommens zur Seite. Allerdings spielt die private Altersvorsorge in der Schweiz eine deutlich größere Rolle als hierzulande.
Am unteren Ende der EU stand Italien. Private Haushalte sparten dort 10,8 Prozent ihres Einkommens. Das lag fast auf dem Niveau der USA, wo die Quote bei 10,7 Prozent lag. Die Niederlande kamen auf 17,4 Prozent, Österreich auf 15,7 Prozent.
Für den internationalen Vergleich greifen die Statistiker auf die Bruttosparquote zurück, weil nur dafür vergleichbare Daten vorliegen, erläutert das Bundesamt. Berücksichtigt werden sowohl Geld, das Haushalte etwa auf dem Sparbuch anlegen oder an der Börse investieren, als auch neu erworbene Ansprüche aus der betrieblichen Altersvorsorge.
Im ersten Halbjahr 2026 lag sie bei 18,9 Prozent, ebenso wie im gesamten Jahr 2025. Im Jahr 2024 betrug sie noch 19,6 Prozent.
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