Die Mobilisierung reicht über Kontinente. Israel räumt seinen Bürgern im Ausland keine Möglichkeit ein, per Post abzustimmen. Deshalb nehmen sie immense Kosten und lange Wege auf sich.
Unter ihnen ist Eitan H., der eigens aus Berlin angereist ist. Die Reise verbinde er mit familiären Treffen und beruflichen Terminen, sagte er dem ARD-Studio Tel Aviv.
Das Trauma des 7.
Netanjahu inszeniert sich als einziger starker Führer, der dem internationalen Druck standhalten und die Sicherheit des Landes langfristig garantieren könne.
Getrieben werde diese Politik von Netanjahus persönlichem Machtkalkül.
Er sei mit langjährigen, weiterhin anhaltenden Korruptionsprozessen konfrontiert und sehe sich massiver Kritik aus weiten Teilen der Bevölkerung gegenüber. Im Wahlkampf setzt er auf Polarisierung.
Netanjahu greift die politische Mitte und besonders die neue Partei seines Kontrahenten direkt an. Ein politisches „Geradeaus“ existiere nicht, lautet sein Vorwurf. Es handle sich lediglich um einen ideologischen Bluff, um Wähler zu täuschen.
Ein Teil der Bevölkerung steht seit Jahren im Reservistendienst an den Fronten und bringt erhebliche persönliche sowie wirtschaftliche Opfer.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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