Ihr wird Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Sie soll rund 248.000 Euro zu Unrecht erhalten haben, wie WELT berichtet. Die Pädagogin war an einem Berufskolleg tätig. Im Fall einer Verurteilung droht ihr theoretisch eine mehrjährige Haftstrafe.
Zuvor hatte die Rheinische Post über die Angelegenheit berichtet.
Das Land hat die Lehrerin in den Ruhestand versetzt, dagegen wehrt sie sich rechtlich. Das Disziplinarverfahren ruht nach früheren Angaben, bis im Strafverfahren eine Entscheidung vorliegt.
In diesem Zeitraum soll die Frau ihrer Schule zehn unzutreffende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vorgelegt haben. Tatsächlich sei ihr bewusst gewesen, dass sie arbeitsfähig war, so die Staatsanwaltschaft.
Hinzu kommt der Vorwurf der Urkundenfälschung. Die Lehrerin soll als aktive Tauchsportlerin zwei Tauchtauglichkeitsbescheinigungen selbst ausgestellt haben, und zwar unter dem falschen Namen einer nicht existierenden Ärztin.
Bei der strafrechtlichen Prüfung hätten sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Frau dem Land als ihrem Dienstherrn bewusst falsche Angaben gemacht habe, hatte die Behörde im Frühjahr mitgeteilt.
Dafür hätten sich letztlich keine konkreten Anhaltspunkte ergeben. Die Frau hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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