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Iran und Staaten des Mecca-Pakts vereinbaren weitere Gespräche

Vertreter Irans, Saudi-Arabiens, Pakistans und der Türkei kamen in Teheran zusammen und wollen den Dialog fortsetzen. Das Treffen ist der erste hochrangige Kontakt zwischen Teheran und den drei Mitgliedern des Bündnisses, seit die Houthi-Rebellen ihre Angriffe auf Saudi-Arabien verschärft haben.

Iran und Staaten des Mecca-Pakts vereinbaren weitere GesprächeSymbolbild
Foto: Werner Pfennig · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei setzen nach einem Militärtreffen in Teheran den Dialog fort
  • Auf der Agenda standen ein Nichtangriffs-Netzwerk der Region, USA-Iran-Verhandlungen und Houthi-Angriffe auf Saudi-Arabien
  • Nach dem im August unterzeichneten Mecca Joint Defence Agreement gilt ein Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf alle

Iran will die Gespräche mit Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei fortsetzen. Das berichtete Al Jazeera English. Die Ankündigung fällt in eine Phase wachsender Spannungen vor dem Hintergrund von Drohungen aus den USA, die nach Angaben des Senders die regionale Stabilität gefährden und die Weltwirtschaft erschüttern.

Die Gespräche fanden in Teheran statt. Laut dem staatlichen iranischen Fernsehen war es das erste gemeinsame Treffen der hochrangigen Militärs der vier Staaten. Gastgeber war Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans. Teilgenommen haben der saudische Verteidigungsminister Khalid bin Salman Al Saud, Pakistans Armeechef Asim Munir und der türkische Geheimdienstchef Ibrahim Kalin. Staatsmedien zeigten zudem Bilder von Präsident Masoud Pezeshkian und Außenminister Abbas Araghchi bei den Treffen.

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In einer gemeinsamen Erklärung nach dem Treffen einigten sich die vier Staaten laut dem staatlichen iranischen Sender Press TV darauf, den Dialog fortzusetzen, um die Zusammenarbeit zwischen den vier Ländern der Region zu stärken, auch für Frieden und Sicherheit in der Region. Rezaei erklärte, der Besuch zeige, dass Drohungen der USA auf Länder weltweit wenig Wirkung hätten. Zudem sprach er von einer neuen und positiven Atmosphäre in der Region.

Ein hochrangiger pakistanischer Sicherheitsbeamter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Gespräche hätten sich auf den Aufbau eines regionalen Netzwerks zur Nichtangriffsverpflichtung konzentriert. Auf der Agenda hätten auch Verhandlungen zwischen den USA und Iran, die Angriffe der Houthi auf Saudi-Arabien, die Straße von Hormus und die Blockade iranischer Häfen durch die USA gestanden. Ein weiterer pakistanischer Beamter gab Reuters an, Munir habe mit dem Segen von US-Präsident Donald Trump, Diplomatie zu verfolgen, Iran einen Vorschlag unterbreitet, der beiden Seiten etwas bieten würde. Details nannte der Beamte nicht. Sollte der Vorschlag angenommen werden, könnten die Staaten des Mecca-Pakts gemeinsam mit Katar als Garanten auftreten.

Der saudische stellvertretende Minister für öffentliche Diplomatie, Rayed Krimly, erklärte zuvor, der Besuch sei Teil der fortgesetzten Bemühungen der Verbündeten im Mecca Joint Defence Agreement um Deeskalation zwischen den Konfliktparteien. Ziel sei auch, den Dialog und diplomatische Lösungen zu fördern, um die Vermittlungsbemühungen Katars und Pakistans zu unterstützen. Auf X schrieb Krimly, der Besuch unterstreiche die zentrale Rolle der Mitgliedstaaten bei der Stärkung von Sicherheit und Stabilität in der Region.

Pakistans Feldmarschall Munir hatte in der vergangenen Woche Teheran besucht und dort Pezeshkian sowie weitere hochrangige Vertreter getroffen. Laut iranischen Medien teilten ihm iranische Offiziellen mit, es werde keine Gespräche mit den USA über ein Ende des Krieges Israels und der USA gegen Iran geben, bis Teherans Forderungen erfüllt seien. Pakistan ist seit dem Beginn des Krieges im Februar ein zentraler Vermittler zwischen Washington und Teheran. Eine frühere Vermittlung führte im Juni zu einer Übergangsvereinbarung, die jedoch rasch scheiterte, nachdem die Kämpfe zwischen Iran und den USA wenige Wochen später wieder aufflammten.

Danach eskalierte der Konflikt zwischen den mit Iran verbundenen Houthi und Saudi-Arabien. Dadurch entstand eine neue Front, und die humanitäre Krise im Jemen verschärfte sich. Die Angriffe der Houthi sind nach Angaben von Al Jazeera zunehmend ein destabilisierender Faktor im Krieg der USA und Israels gegen Iran und haben das US-Partnerland Saudi-Arabien zu einem Brennpunkt gemacht.

Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien unterzeichneten das Mecca Joint Defence Agreement im August. Nach dessen Vereinbarung gilt ein bewaffneter Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf alle. Der erste Artikel sieht vor, dass die Vertragsparteien alle notwendigen Mittel einsetzen, um Bedrohungen der territorialen Unversehrtheit, der Souveränität und der international anerkannten Grenzen der anderen zu beseitigen. Das geht aus dem damals veröffentlichten Vertragstext hervor.

Minister der Mecca-Pakt-Staaten kamen in diesem Monat zu einem Notfalltreffen in Riad zusammen. Sie vereinbarten, den schnellen Einsatz von Streitkräften und Fähigkeiten in Saudi-Arabien sicherzustellen. Das Ratifizierungsverfahren im türkischen Parlament begann in der vergangenen Woche und läuft noch. Pakistan hat den Pakt in der vergangenen Woche gebilligt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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