Wie WELT berichtet, ist die Unzufriedenheit an der CDU-Basis mit der von der CDU geführten Bundesregierung nach Darstellung mehrerer Kreisverbände in Brandenburg groß. Die Verbände sehen die Bundespolitik als Grund für Parteiaustritte. Viele Mitglieder seien enttäuscht, weil ihre Erwartungen an die Partei seit der Übernahme der Regierungsverantwortung nicht erfüllt worden seien. Seit Längerem gibt es zudem Kritik am Kurs der schwarz-roten Koalition.
Es brauche eine Lösung, damit die CDU wieder Menschen begeistern könne.
Die Kreisvorsitzenden-Konferenz findet im Konrad-Adenauer-Haus und im Bundestag statt. Mit Blick auf das Treffen sagte Schrade, über das Schweigen dürfe man nicht hinwegsehen. Schrade, Vorsitzende des kleinen Kreisverbands Frankfurt (Oder), berichtete zudem von spürbaren Austritten in ihrem Verband. Diese würden alle mit der Unzufriedenheit über die Bundespolitik begründet.
Christian Große, Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Potsdam-Mittelmark, sagte, die Stimmung sei aktuell nicht gut. Wenn die Politik nicht liefere, öffne man den Populisten Tür und Tor. Die Kommunen litten unter Schuldenbergen. Große zufolge werden die Bürger es merken, dass die Kommunen ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können. Der Bund solle beim Personal ansetzen, statt neue Steuern einzuführen. Damit kritisierte Große die Zuckersteuer und die geplante Plastiksteuer.
Auch Austritte bekommen die Kreisverbände zu spüren. Wer aus der Partei austrete, nenne als Grund die Bundespolitik, sagte Große. Die Partei brauche jemanden, der die Kraft habe, sich um sie zu kümmern. Mit Blick auf Merz sagte sie, sollte er diese Kraft nicht haben, solle er das Amt nicht mehr ausüben.
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