Bei den bundesweiten Protesten der Initiative „Gen Z regelt“ hat die Polizei am Samstag in Hamburg und Köln Wasserwerfer eingesetzt. Die Sicherheitsbehörden sind nach Ausschreitungen in Frankreich alarmiert.
Die Polizei trieb die Menge wieder auseinander und setzte teilweise Pfefferspray ein. Das Feuer löschte schließlich ein Wasserwerfer.
Zu der Demonstration in Hamburg kamen mehrere tausend Menschen.
Die Versammlung ging als Standkundgebung am Rheinufer weiter. Nach Angaben des Innenministeriums richtete sich der Einsatz gegen gewaltbereite Demonstranten, die die Standkundgebung hätten verlassen wollen. Nach Polizeiangaben beteiligten sich mehrere tausend Menschen an der Kölner Demonstration, weniger als die angemeldeten 15.000.
In Frankfurt wurde der Demonstrationszug zwischenzeitlich wegen Pyrotechnik von der Polizei gestoppt.
In Stuttgart zieht der Aufzug entgegen den Absprachen über eine andere Strecke. Die Polizei teilte mit, die Versammlungsleitung habe eine Kooperation verweigert. Teilnehmer hätten sich immer wieder in verschiedene Richtungen entfernt, der Aufzug sei mehrfach gestoppt worden. Die Polizei erwarte dafür Konsequenzen.
Laut Polizei blieb es auf der Demonstration auch zwei Stunden nach ihrem Beginn friedlich. In Bremen waren nach Angaben der Polizei rund 1600 Menschen dabei.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt sagte, das Recht auf gute Bildung und Ausbildung sei ein Schwerpunkt der Proteste, in dem jetzt schnell gehandelt werden müsse. Von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) erwarte man, dass sie die Initiative ergreife. Föderalismus dürfe keine Ausrede für Stillstand sein.
Bei der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor hielt die Klimaaktivistin Carla Hinrichs, frühere Sprecherin der Letzten Generation, eine Rede. Wer mit „Sie“ gemeint sei, ließ sie offen. Wegen ihrer Beteiligung daran wurde sie zu einer Geldstrafe verurteilt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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