Die Royal Navy of Oman hat 25 Besatzungsmitglieder eines Handelsschiffs evakuiert. Die Operation führte sie gemeinsam mit dem Maritime Security Centre (MSC) durch, wie der Oman Observer berichtete. Das Schiff mit dem Namen RITI fährt unter der Flagge der Republik Panama.
Nach Angaben der omanischen Seite wurde das Schiff getroffen, woraufhin an Bord ein Feuer ausbrach. Die Evakuierung fand 1,6 Seemeilen vor der Küste des Gouvernements Musandam statt. Die Besatzungsmitglieder erhielten dort die notwendige medizinische Versorgung. Die Schiffsverfolgungsseite Marine Traffic beschreibt die RITI als Rohöltanker.
US-Zentralkommando-Chef Brad Cooper erklärte in einem am Freitag veröffentlichten Video, US-Streitkräfte hätten die internationalen primären Transitrouten der Meerenge von iranischen Seeminen geräumt. Die US-Kräfte blieben vor Ort, um sicherzustellen, dass alle primären Transitrouten in der Straße von Hormus frei bleiben. Cooper sagte, er habe einige der mehr als 50.000 US-Soldaten in der Region besucht. Washington habe den Golfstaaten geholfen, seit dem Sommer mehr als 1,5 Milliarden Barrel Rohöl über die Meerenge zu exportieren.
Die britische Sicherheitsbehörde UKMTO meldete, dass ein Schiff 40 Seemeilen (74 Kilometer) südlich der iranischen Insel Lavan am Freitag von einem unbekannten Projektil getroffen worden sei. Dabei sei an Bord ein Feuer ausgebrochen. Die Besatzung sei als wohlauf gemeldet worden, zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine Berichte über Umweltauswirkungen, schrieb die UKMTO auf X. Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) mitgeteilt, drei Öltanker seien nach unbestimmten „Zwischenfällen“ oder Minentreffern gestoppt worden. In einer Erklärung sprach die IRGC von zwei beanstandeten Tankern, einer im östlichen, einer im westlichen Teil der Straße von Hormus. Sie hätten versucht, die nicht genehmigte Route zu passieren, seien in Schwierigkeiten geraten und in Gewässern südlich der Meerenge zum Stehen gebracht worden.
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