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Mordprozess um Amokfahrt in Leipzig beginnt

Im Prozess um die Amokfahrt durch Leipzigs Innenstadt muss sich ein 34-Jähriger unter anderem wegen zweifachen Mordes verantworten.

Mordprozess um Amokfahrt in Leipzig beginntSymbolbild
Foto: sergeitokmakov · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Mordprozess gegen einen 34-Jährigen wird ihm zweifacher Mord sowie versuchter Mord in 85 Fällen zur Last gelegt
  • Laut Anklage beschleunigte er den Wagen auf bis zu Tempo 90 und erfasste während der etwa einminütigen Fahrt mehrere Menschen
  • Ein vorläufiges Gutachten fand keine Hinweise auf eingeschränkte Schuldfähigkeit, die im Verfahren dennoch zentral sein dürfte

Mordprozess um Amokfahrt in Leipzig beginnt

Ein halbes Jahr nach der Amokfahrt durch die Leipziger Innenstadt hat der Mordprozess gegen einen 34-Jährigen begonnen, wie n-tv berichtet. Ihm wird unter anderem zweifacher Mord sowie versuchter Mord in 85 Fällen zur Last gelegt. Zum Auftakt soll zunächst nur die Anklage verlesen werden.

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Der Mann war am 4. Laut Anklage beschleunigte er den Wagen auf bis zu Tempo 90. Die Fahrt dauerte etwa eine Minute, während der er mehrere Menschen erfasste.

Der damals 33-Jährige brachte den Wagen selbst zum Stehen und ließ sich widerstandslos festnehmen. Dort hatte er sich auf eigenen Wunsch freiwillig aufgehalten und war Ende April entlassen worden.

Hinweise auf die Notwendigkeit einer Freiheitsentziehung habe es aber nicht gegeben.

Neben den Beweggründen der Tat dürfte im Verfahren vor allem die Frage nach der Schuldfähigkeit des Beschuldigten eine Rolle spielen.

Das vorläufige Gutachten des forensisch-psychiatrischen Gutachters ergab nach Angaben der Anklagebehörde keine Hinweise auf eine eingeschränkte Schuldfähigkeit. Daraufhin wurde der Mann aus der Psychiatrie entlassen. Juli des kommenden Jahres vorgesehen.

Nach der Amokfahrt entbrannte bundesweit eine Diskussion über die Sicherheit in den Innenstädten. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund verwies auf das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Offenheit in Städten. Solche Taten ließen sich trotz Sicherheitskonzepten nie vollständig verhindern, betonte der Verband.

Als Präsident des Deutschen Städtetages betonte er jedoch, Städte müssten Orte des Miteinanders und der Begegnung bleiben.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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