Die Gruppierung habe zusammen bereits 17 Jahre und zwei Monate unbedingte Haftstrafen erhalten. Hackl bezeichnete sie als mafiös strukturiert.
Das Fahrzeug verfügte über ein Geheimversteck, das über einen Magnetschalter hinter der Rückbank geöffnet werden konnte. Bei normalen Kontrollen blieb die Ware deshalb verborgen. Erst forensische Untersuchungen durch Spezialisten des Bundeskriminalamts brachten die Suchtmittel ans Tageslicht. Der Lenker hatte sich mit Skiausrüstung getarnt.
Bei ihm fanden sie 20 Kilo Kokain. Die übrigen zehn Kilogramm waren bereits mit dem Schmuggelfahrzeug unterwegs in Richtung Slowenien. Der Lenker, ein 31-jähriger Kroate, der als professioneller Drogenkurier gilt, wurde an der Grenze in Spielfeld festgenommen.
Festgenommen wurden außerdem ein weiterer 31-Jähriger mit österreichischer Staatsbürgerschaft, der als Lieferant von 27 Kilogramm Cannabisharz gilt, sowie zwei Subdealer des Hauptverdächtigen. Es handelt sich um einen 39-jährigen Serben und einen 36-jährigen Iraker, die für die Weiterverteilung in Wien zuständig gewesen sein sollen.
Ein dritter Subdealer, ein 38-jähriger österreichischer Staatsbürger, stellte für seine Ex-Frau eine ernste Gefahr dar. Er hatte sie zuvor mehrfach bedroht und gestalkt, mehrere Betretungsverbote bestanden bereits, dazu kam eine Morddrohung.
Hackl sagte, das unterstreiche aus Sicht der Polizei die Gewaltbereitschaft und die Gefahr. Die Ermittler sahen die Verhinderung dieser Gefahr nach Angaben der Polizei höher zu bewerten als alle Drogenaufgriffe.
Insgesamt kam es zu fünf Festnahmen wegen grenzüberschreitender Suchtmittelkriminalität und einer weiteren hauptsächlich wegen der Morddrohung.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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