Getragen wurde das Plus vor allem von höheren Kernerträgen und einem wachsenden Kreditgeschäft.
Beim Zukauf der Addiko Bank liegt die Annahmequote des Angebots zum 2. November bei 94,84 Prozent. Die nötigen Freigaben wurden in Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro sowie in Bosnien und Herzegowina beantragt. In Serbien ist das Verfahren laut RBI bereits positiv beendet worden.
Die RBI rechnet daher damit, sämtliche Tochtergesellschaften der Addiko in ihrem Konzern zu behalten.
Die rumänische Raiffeisen S.A. Im Streit mit der Rasperia Trading Limited, einem von der EU sanktionierten russischen Aktionär der Strabag, sprach das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien der RBI Ende Oktober 3,15 Milliarden Euro Schadenersatz zu. Wie es hieß, will die Bank nun zeitnah bei der FMA, der Finanzmarktaufsicht als zuständiger Sanktionsbehörde, die Freigabe der österreichischen Vermögenswerte der Rasperia beantragen.
Die harte Kernkapitalquote betrug 15,4 Prozent, Ende 2025 waren es 15,5 Prozent. Die Risikokosten, also Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte, beliefen sich auf 159 Millionen Euro.
RBI-Vorstandsvorsitzender Michael Höllerer sieht die Bank nach den Ergebnissen gut aufgestellt, um weiter zu wachsen, wie es in einer Aussendung heißt.
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