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Polizei benennt 13 Verdächtige nach Anwerbung von 58 Indonesiern für Russland

Die indonesische Polizei hat 13 Verdächtige benannt, darunter zwei Russen und ein ukrainischer Staatsbürger. Die Opfer sollen mit Jobangeboten in Logistik und Grenzschutz gelockt und in Russland zum Dienst als Söldner verpflichtet worden sein.

Polizei benennt 13 Verdächtige nach Anwerbung von 58 Indonesiern für RusslandSymbolbild
Foto: cottonbro studio · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Bareskrim Polri nennt 13 Verdächtige, darunter zwei Russen und einen Ukrainer, nach der Anwerbung von 58 Indonesiern
  • Den Opfern wurden Jobs in Logistik, Grenzschutz und Bau von Verteidigungsanlagen versprochen, nach der Ankunft in Russland sollten sie aber Söldnerverträge unterschreiben
  • Versprochene Anwerbeprämien von bis zu 35.000 US-Dollar und Kinderzulagen wurden laut Polizei nicht in dieser Höhe gezahlt

Indonesische Behörden sind einem Menschenhandelssyndikat auf der Spur, das nach Angaben der Polizei 58 indonesische Staatsbürger nach Russland gelockt haben soll. Die Betroffenen sollen dort zum Dienst als Söldner verpflichtet werden. Wie CNA Asia berichtete, nannte die nationale Kriminalpolizei Bareskrim Polri am Montag (2. November) 13 Verdächtige. Unter ihnen seien zwei Russen und ein ukrainischer Staatsbürger.

Nurul Azizah, Direktorin der Abteilung für Verbrechen gegen Frauen und Kinder sowie Menschenhandel bei Bareskrim Polri, sagte bei einer Pressekonferenz, die Täter hätten soziale Medien, Jobportale und Messenger-Dienste genutzt, um ihre Opfer mit Versprechen auf lukrative Arbeit im Ausland zu ködern. Die indonesische Nachrichtenagentur Antara berichtete darüber. Den Opfern seien zunächst Stellen in der Logistik, im Grenzschutz und im Bau von Verteidigungsanlagen angeboten worden. Nach der Rekrutierung und der Entsendung nach Russland sollten sie jedoch Verträge als Söldner unterschreiben, eine Ausbildung absolvieren und möglicherweise in Konfliktgebiete geschickt werden.

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Azizah erklärte gegenüber Journalisten in Jakarta, den Betroffenen seien nicht direkt Söldnerjobs angeboten worden, sondern Stellen als Logistikarbeiter, wie das Nachrichtenportal Kompas berichtete. Nach ihren Worten koordiniere die Polizei den Fall über ihre Abteilung für internationale Beziehungen und das Außenministerium. Alles werde noch geprüft. Azizah äußerte sich am Dienstag (3. November) auf Anfrage von CNA Asia.

Laut Rita Wulandari Wibowo, Leiterin der Abteilung für den Schutz von Frauen und Kindern bei der Metro-Jaya-Regionalpolizei, versprachen die Anwerber einigen Opfern zudem Kinderzulagen von mehr als 3 Millionen Rupiah sowie weitere Leistungen. Wibowo sagte am Montag, davon sei in der Realität nichts eingelöst worden. Die tatsächlichen Beträge seien deutlich niedriger gewesen, und einige Opfer hätten bis heute keine Zahlungen erhalten. Den Angaben zufolge wurden Anwerbeprämien von bis zu 35.000 US-Dollar sowie monatliche Gehälter von etwa 3.000 US-Dollar in Aussicht gestellt.

Nach fünf Polizeiberichten konnten die 58 Personen identifiziert werden. Bareskrim Polri ermittelt gemeinsam mit der Polizei von West-Jakarta, der Metro-Jaya-Regionalpolizei und der Polizei von Bogor. Im Fall der Polizei Bogor waren die Opfer vorübergehend in einer Unterkunft im Dorf Sukamantri in Bogor untergebracht. Zwei Verdächtige, die mit FIK und STH abgekürzt werden, sollen dort die Wohnverhältnisse der Betroffenen überwacht haben, während sie auf ihre Abreise warteten. Ein weiterer Verdächtiger, der als MBH bezeichnet wird, soll die Machenschaften finanziert haben. Er habe Anwerbekosten, Unterkunft, medizinische Untersuchungen, Verpflegung und Reisekosten übernommen, berichtete Kompas.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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