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Schumann wirbt für Gleichstellungsprojekt und drängt auf EU-Lohntransparenzrichtlinie

Sozialministerin Korinna Schumann hat vor dem Equal Pay Day für ein Projekt geworben, das Unternehmen bei der Gleichstellung unterstützt, und die Koalitionspartner aufgefordert, die EU-Lohntransparenzrichtlinie umzusetzen.

Schumann wirbt für Gleichstellungsprojekt und drängt auf EU-LohntransparenzrichtlinieSymbolbild
Foto: dimitrisvetsikas1969 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Ministerin Schumann kritisiert, Österreich habe den drittgrößten Gender Pay Gap in der EU und drängt auf die EU-Lohntransparenzrichtlinie, deren Umsetzung im Verzug ist
  • Das Projekt „100 Prozent“ läuft von 2023 bis 2028 und wird zu zwei Dritteln vom Europäischen Sozialfonds finanziert
  • Bislang wurden 219 Unternehmen beraten, wodurch rund 76.700 Beschäftigte erreicht worden seien

Im Mittelpunkt des Vorhabens „100 Prozent - Gleichstellung zahlt sich aus“ steht unter anderem die faire Bezahlung. Dafür soll nach Schumanns Worten auch die EU-Lohntransparenzrichtlinie sorgen, deren Umsetzung in Österreich im Verzug ist.

Bei einer Pressekonferenz kritisierte die Ministerin, Österreich habe den drittgrößten Gender Pay Gap innerhalb der EU. Das Projekt zeige jedoch, dass Gleichstellung in Betrieben umsetzbar sei, sagte sie. Die zehn Millionen Euro stammen zu zwei Dritteln aus dem Europäischen Sozialfonds, ein Drittel trägt das Sozialministerium. Gleichstellung und faire Entlohnung nützten laut Schumann sowohl den Beschäftigten als auch den Firmen, weil sie das Vertrauen der Belegschaft in den Betrieb stärkten.

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Das laufende Projekt dauert von 2023 bis 2028. Projektleiterin Anita R. registriert bereits Fortschritte: Bislang wurden 219 Unternehmen beraten, dadurch seien rund 76.700 Beschäftigte erreicht worden.

Das Angebot beginnt mit einer Erstberatung und einer Analyse der aktuellen Situation bei der Gleichstellung. Anschließend sind eine Gleichstellungsstrategie, die Ermittlung nötiger Maßnahmen und die Begleitung bei deren Umsetzung vorgesehen. Auf der Webseite können Betriebe zudem einen Selbstcheck durchführen, um festzustellen, ob das Beratungsangebot zu ihnen passt.

Zwei teilnehmende Unternehmen schilderten positive Erfahrungen. Vom Ingenieurbüro Larix berichteten D. Stuckey und A. Koch von Coachings für Mitarbeiterinnen. K. Langeder-Macheiner und M. Seither wurde das Gehaltsschema weiterentwickelt. Der Lohn richte sich nun nicht mehr nach der Person, sondern nach Funktion und Aufgaben.

Ein solches Verfahren gibt es bislang nicht, obwohl die Richtlinie bereits im vergangenen Juni in den Mitgliedsstaaten umgesetzt sein sollte.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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