Wie der Tages-Anzeiger berichtet, lanciert sie das neue Paket zusammen mit Salt.
Das Paket «Post Internet & TV» kostet laut Website in einem Einführungsangebot 39,95 Franken im Monat, regulär sind es 44,95 Franken. Diese Gebühr entfällt für Kundinnen und Kunden, die bereits ein Post-Mobile-Abo besitzen.
Mit dieser lässt sich das Programm parallel auf bis zu fünf Geräten nutzen, etwa auf Smartphones, Tablets oder Computern.
Das Angebot richtet sich nur an Haushalte mit einem bestehenden Glasfaseranschluss.
Vorerst ist das Paket nur in Postfilialen, an mobilen Verkaufsständen von Salt und über den Telefonverkauf von Salt erhältlich. Die Post hebt dabei die persönliche Beratung in ihren Filialen als Stärke hervor.
Beide Unternehmen haben eine gemeinsame Geschichte. Swisscom sollte sich im liberalisierten Markt behaupten können.
Die Post gehört vollständig dem Bund. Als sie im Februar 2024 «Post Mobile» lancierte, beendete sie die Vertriebsvereinbarungen mit Swisscom und Sunrise. Seither setzt sie auf die exklusive Partnerschaft mit Salt.
Das löste im Parlament Fragen aus. Bundesrat Albert Rösti erklärte, dass beide Firmen wirtschaftlich unter Druck stünden. Swisscom kämpfe in ihrem Schweizer Kerngeschäft mit einem gesättigten Markt, die Post mit rückläufigen Mengen bei Briefpost und Barzahlungsverkehr. Beide seien deshalb darauf angewiesen, neue Geschäftsfelder aufzubauen, um Umsatzrückgänge auszugleichen.
An der Spitze der Post steht Pascal Grieder.
Postsprecher Stefan Dauner begründete den Schritt gegenüber der Aargauer Zeitung. Erträge aus Partnerangeboten sollen helfen, ein dichtes Filialnetz und eine hochstehende postalische Grundversorgung künftig ohne Steuergelder anzubieten.
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