Nach der Festnahme eines US-Marines wegen des mutmaßlichen Raubs und der Tötung einer Bewohnerin verlangt Okinawas Präfekturparlament Änderungen am Abkommen über die Stationierung amerikanischer Streitkräfte.
Vor der US-Botschaft in Tokio haben Menschen gegen die militärische Präsenz der USA protestiert. Anlass war die Festnahme eines US-Marinesoldaten im Zusammenhang mit dem Tod einer 39-jährigen Frau auf Okinawa.
Sanae Takaichi hat neue, verschärfte Maßnahmen für Ausländer angekündigt, die in Japan eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Damit setzt die konservative Führung einen Schwerpunkt ihrer Reformagenda um.
Das US-Mittelstreckenwaffensystem Typhon soll ab Mitte Oktober auf dem japanischen Luftwaffenstützpunkt Kadena auf Okinawa gelagert werden. Zuvor war es dort für gemeinsame Militärübungen eingesetzt worden.
Das chinesische Forschungsschiff „Kexue“ ist nach Angaben der Japan Times nördlich der Insel Ishigaki in Japans ausschließlicher Wirtschaftszone gesichtet worden. Dabei soll ein Kabel oder eine Leitung ins Meer gelassen worden sein.
Genta Koja hat die Gouverneurswahl in Okinawa gewonnen. Der von Japans Premierminister unterstützte Kandidat setzte sich gegen Amtsinhaber Denny Tamaki durch, der die Verlegung eines großen US-Militärstützpunkts gefordert hatte.
Genta Koja liegt nach einer Prognose bei der Gouverneurswahl in Okinawa vorn. Ein Sieg könnte Japans sicherheitspolitisch ausgerichteter Regierung politischen Rückenwind geben.
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