Der iranische Atomchef Mohammad Eslami weist Forderungen der USA nach deutlichen Einschränkungen der Urananreicherung zurück. Zugleich tauschen Teheran und Washington Vorschläge zur Beendigung des Krieges aus.
Mohsen Paknejad hat sein Amt als iranischer Ölminister niedergelegt. Übergangsweise soll Hamid Bovard, Chef der staatlichen National Iranian Oil Company, das Ministerium führen.
Irans Außenminister hält eine militärische Beendigung des Konflikts mit den USA für ausgeschlossen. Gespräche über ein Ende des Krieges stecken offenbar fest, während Washington zuletzt stärker auf wirtschaftlichen Druck setzte.
Mohsen Rezaei, ein ranghoher Sicherheitsvertreter Irans, hat vor einer gravierenden wirtschaftlichen Krise gewarnt. Seine ungewöhnlich offene Einschätzung folgt auf eine Verschärfung der US-Sanktionen und eine US-Seeblockade.
Die iranische Schauspielerin Elnas Schakerdust ist nach Angaben der Menschenrechtsorganisation HRANA wegen Aussagen zu getöteten Demonstranten zu einem Jahr Haft verurteilt worden.
Seit Mitte März sollen im Iran rund 50 Menschen mit Verbindungen zu Protesten oder Oppositionsgruppen hingerichtet worden sein. Nichtregierungsorganisationen berichten von einer Zunahme der Hinrichtungen im Schatten des Krieges.
Angesichts zunehmender Spannungen zwischen Iran und den USA kaufen Menschen im Iran verstärkt Lebensmittel und Medikamente. Sanktionen und eine Blockade belasten die Versorgung zusätzlich.
Ali Zarei protestierte im Iran gegen das Regime, wurde verletzt und floh nach Deutschland. Später kehrte er aus bislang ungeklärten Gründen zurück. Nun wurde er zum Tode verurteilt.
IAEA-Chef Rafael Grossi warnt vor fehlendem Zugang zu Irans Nuklearanlagen und Uranbeständen. Bei einer politischen Einigung könnten internationale Inspektionen nach seiner Einschätzung rasch wieder beginnen.
Der Iran will sich einem Bericht zufolge bei möglichen Atomverhandlungen auch zum Thema Uran äußern. Weitere Einzelheiten zu den geplanten Gesprächen sind bislang nicht bekannt.
Iran schlägt einen Plan vor, der binnen sieben Tagen zu einem Ende des Krieges führen soll. Vorgesehen sind eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und die Wiederaufnahme von Atomverhandlungen.
Die Angehörigen von Craig und Lindsay Foreman berichten, dass das Paar trotz einer zugesagten Kontaktmöglichkeit nach dem Ende eines Hungerstreiks bislang keinen regelmäßigen Kontakt habe.
Wegen der Teilnahme mehrerer unverschleierter Frauen haben iranische Behörden Strafanzeige gegen die Organisatoren eines Laufes gestellt. Im Iran ist das Tragen des Hidschabs vorgeschrieben.
Teheran fordert laut Al Jazeera ein Ende der Kämpfe an allen Fronten und die Aufhebung einer US-Seeblockade. Zugleich sollen saudische Kräfte einen Angriff auf Riad vereitelt haben.
Der iranische Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezaei erklärt, Teheran habe über Katar Bedingungen für eine Wiederaufnahme von Gesprächen und ein Ende des Krieges an die USA übermittelt.
Im Iran haben laut Hindustan Times World Hunderttausende an der bislang größten von der Regierung organisierten Kundgebung seit Beginn des Krieges teilgenommen.
Hunderttausende Menschen haben sich in Teheran zu einer von der Regierung organisierten Demonstration versammelt. Es soll die größte Kundgebung seit den Angriffen der USA und Israels im Februar gewesen sein.
Eine UN-Untersuchungsmission sieht hinreichende Gründe für die Annahme, dass die USA im Februar eine Schule und eine Sportanlage im Iran angegriffen haben. Zugleich wirft sie iranischen Behörden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.
Eine unabhängige UN-Kommission sieht bei zwei US-Angriffen im Iran Hinweise auf mögliche Kriegsverbrechen. Zugleich wirft sie der iranischen Führung Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei der Niederschlagung von Protesten vor.
Von den Vereinten Nationen unterstützte Menschenrechtsexperten bewerten zwei US-Angriffe auf Minab im Iran als mögliche Kriegsverbrechen. Im Mittelpunkt steht die Rechtmäßigkeit der militärischen Schläge.
Ein UN-Gremium hält einen US-Angriff auf eine Schule im Iran möglicherweise für ein Kriegsverbrechen. Zugleich erhebt es schwere Vorwürfe gegen die iranische Regierung.
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