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Khamenei ordnet Militärantwort ohne geografische Grenzen an

Irans Oberster Führer Mojtaba Khamenei hat die Streitkräfte angewiesen, auf jede feindliche Bedrohung sofort und ohne geografische Begrenzung zu reagieren. Gleichzeitig laufen diplomatische Bemühungen, eine Wiederaufnahme der Kämpfe zu verhindern.

Khamenei ordnet Militärantwort ohne geografische Grenzen anSymbolbild
Foto: Engin Akyurt · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Mojtaba Khamenei ordnet an, auf jede feindliche Bedrohung sofort und ohne geografische Begrenzung zu reagieren
  • Die Armee warnt vor einer Ausweitung des Krieges, während katarische Vermittler in Teheran um eine Verhinderung neuer Kämpfe ringen
  • Seit den US-israelischen Angriffen Ende Februar blockiert Iran die Straße von Hormus, die USA haben im Gegenzug iranische Häfen blockiert

Irans Oberster Führer Mojtaba Khamenei hat die Streitkräfte angewiesen, auf jede feindliche Bedrohung sofort und ohne geografische Begrenzung zu reagieren. Das berichtete die Arab News unter Berufung auf eine Erklärung, die am Samstag auf seinem offiziellen Telegram-Kanal veröffentlicht wurde.

Khamenei erklärte, Iran werde über Zeitpunkt und Bedingungen entscheiden, unter denen erneute militärische oder terroristische Angriffe seiner Feinde beendet werden. Er ordnete zudem an, die militärische Zielliste zu aktualisieren, um amerikanische und israelische Ziele, sowohl physische als auch nicht-physische, in die Reichweite der iranischen Streitkräfte zu bringen.

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Die iranische Armee warnte am Samstag, ein neuer US-Angriff würde den Krieg nur weiter ausbreiten. Die Drohungen der USA und Israels mit weiteren militärischen Schritten fielen in eine Zeit, in der beide Länder wichtige Wahlen abhalten.

Armeesprecher Mohammad Akraminia schrieb auf X, sollte der US-Präsident erneut regionale Abenteuer unternehmen, um unter dem Druck der Zionisten zu stehen oder sie zu beschwichtigen, würden die Flammen des Krieges ohne Zweifel ein weit größeres geografisches Gebiet erfassen. Details nannte er nicht.

Auch Außenminister Abbas Araghchi warnte am Samstag. Irans mächtige Streitkräfte würden gegen jene vorgehen, die es wagten, dem iranischen Volk zu schaden.

Parallel laufen neue diplomatische Bemühungen, ein Wiederaufflammen der Kämpfe zu verhindern. Katarische Vermittler sind in Teheran, eine katarische Delegation war am Freitag in der iranischen Hauptstadt eingetroffen, um mit hochrangigen iranischen Vertretern zu sprechen.

Das Wall Street Journal hatte am Mittwoch berichtet, Vance habe den Brief auf Anweisung von Präsident Donald Trump verschickt, um die Verhandlungen wiederzubeleben und weitere US-Angriffe abzuwenden. Iran bestätigte den Erhalt des Schreibens, hat aber keine Antwort angekündigt. Katar und Pakistan vermitteln zwischen den Konfliktparteien, bislang ohne eine dauerhafte Vereinbarung.

Der Krieg ist nach Darstellung der Quelle bei amerikanischen Wählern unpopulär, nachdem die Energiepreise infolge des Konflikts gestiegen sind. Vom Ausgang der Wahl könne abhängen, wie sich der Krieg entwickelt.

Israel hatte am vergangenen Dienstag ebenfalls ein neues Parlament gewählt. Die Wähler konnten dabei ein Urteil über den rechtsgerichteten Premierminister Benjamin Netanyahu abgeben. Netanyahu hat geschworen, die Regierung in Teheran zu stürzen. Unter ihm haben Israel und Iran nach Jahrzehnten eines Schattenkriegs direkte militärische Zusammenstöße erlebt.

Der Nahostkrieg begann Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf Iran. Dabei kamen der oberste Führer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, sowie hochrangige Militärkommandeure ums Leben. Iran reagierte, indem es US-Ziele im gesamten Nahen Osten sowie Israel ins Visier nahm.

Zuletzt konzentrieren sich die Kämpfe auf die Straße von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute am Golf für Energieexporte. Iran blockiert sie seit Kriegsbeginn. Die USA haben im Gegenzug iranische Häfen blockiert, um die Wirtschaft des Landes unter Druck zu setzen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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