Der Ölpreis bleibt nach Angriffen auf den Flughafen von Riad über 100 US-Dollar. Saudi-Arabien kündigte eine Reaktion auf die Angriffe an. Die Zweifel an einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine verunsicherten die Anleger zusätzlich, berichtete CNA World.
Russland lehnte es ab zu bestätigen, ob mit der Ukraine eine Vereinbarung über einen Stopp der Angriffe auf Energieanlagen erzielt worden sei. Trump hatte zuvor überraschend den Abschluss eines Abkommens über den Kauf von Diesel aus Moskau angekündigt und einseitig eine Energie-Waffenruhe verkündet.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, es werde zunehmend deutlich, dass Russland eine von den USA vorgeschlagene Energie-Waffenruhe nicht akzeptieren wolle. Allein an diesem Tag hätten russische Truppen sechs Energieanlagen in der Ukraine angegriffen. Im ganzen Land seien 33 Menschen verletzt worden.
An den Märkten richtet sich der Blick zudem auf den Beginn der Bilanzsaison. Die US-Banken JP Morgan, Goldman Sachs und Bank of America sollen ihre Ergebnisse am Dienstag vorlegen. Technologiekonzerne folgen später im Oktober und November. Händler erwarten Hinweise auf die Aussichten für den KI-Sektor, während die Unternehmen trotz wachsender Sorgen über die Technologie hohe Summen investieren.
Nach Angaben von CFRA rechnen die Märkte insgesamt mit guten Unternehmensergebnissen. Für die im S&P 500 vertretenen Unternehmen werde im Vergleich zum dritten Quartal 2025 ein Anstieg des Gewinns je Aktie um 24,3 Prozent erwartet.
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