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IPC warnt vor wachsender Hungersnotgefahr im Sudan

Die IPC sieht in Teilen von Darfur und Kordofan ein wachsendes Hungersnotrisiko. Konflikte, Vertreibung, Dürre und fehlende humanitäre Mittel verschärfen die Ernährungs- und Gesundheitskrise.

IPC warnt vor wachsender Hungersnotgefahr im SudanSymbolbild
Foto: RDNE Stock project · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die IPC warnt in Teilen von Greater Darfur und Greater Kordofan vor wachsender Hungersnotgefahr
  • Eine El-Niño-Dürre betrifft etwa die Hälfte des Sudan, verteuert Lebensmittel und schwächt Lebensgrundlagen
  • 2026 behandelte die WHO bis August mehr als 26.000 schwer unterernährte Kinder in 161 Zentren

Die Integrated Food Security Phase Classification (IPC) warnt vor einem wachsenden Hungersnotrisiko in Teilen von Greater Darfur und Greater Kordofan im Sudan. Konflikte, massenhafte Vertreibung, schwere Dürre und unzureichende humanitäre Finanzierung verschärften die Lage, wie AllAfrica berichtet.

Eine durch El Niño ausgelöste Dürre betrifft demnach ungefähr die Hälfte des Landes. Sie verringere die Verfügbarkeit von Lebensmitteln, treibe die Preise in die Höhe und beeinträchtige die Lebensgrundlagen. Die IPC hebt in mehreren Regionen alarmierende Werte bei akuter Ernährungsunsicherheit und Unterernährung hervor.

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Die medizinische Versorgung sei äußerst eingeschränkt und häufig vollständig unzugänglich. Auch sauberes Wasser werde zunehmend knapp. Nach Angaben der WHO mache die Unterernährung die Bevölkerung anfälliger für schwere Krankheitsverläufe, unter anderem bei Cholera und Masern.

Die WHO unterstützt nach eigenen Angaben die Gesundheits- und Ernährungshilfe im Sudan. Dazu gehören die Behandlung medizinischer Komplikationen bei Kindern mit schwerer akuter Unterernährung und die Reaktion auf Krankheitsausbrüche. Im Jahr 2026 habe die Organisation alle 161 betriebenen Ernährungsstabilisierungszentren im Land mit Schulungen, Hilfsgütern und weiterer Unterstützung versorgt. Zwischen Januar und August seien dort mehr als 26 000 Kinder mit schwerer akuter Unterernährung und medizinischen Komplikationen behandelt worden.

Das Gesundheitssystem sei durch den Konflikt, Vertreibung, Angriffe auf die Gesundheitsversorgung und anhaltenden Geldmangel stark geschwächt. Seit dem 15. April 2023 habe die WHO 228 Angriffe auf Einrichtungen der Gesundheitsversorgung verifiziert. Dabei seien 2055 Menschen getötet und 817 verletzt worden. Im Jahr 2026 seien 37 Prozent der Gesundheitseinrichtungen des Landes nicht mehr funktionsfähig gewesen.

Die WHO teilte mit, dass bislang 23 Prozent ihres humanitären Hilfsaufrufs über 97,7 Millionen US-Dollar finanziert seien. Sie fordere mehr Geld und einen dauerhaften Zugang für humanitäre Hilfe, um Gesundheits-, Ernährungs- und Hygienedienste auszuweiten.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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