Der Bundesschatz hat ein Volumen von 14 Milliarden Euro erreicht. Damit ist die Summe innerhalb eines halben Jahres um 40 Prozent gestiegen, berichtete die Kleine Zeitung. Privatpersonen steuerten fast 10 Milliarden Euro bei und führten mehr als 210.000 Konten. Gut vier Milliarden Euro entfielen auf öffentliche Einheiten.
Der Bundesschatz gebe diese Marktbewegungen weiter, sodass viele Menschen ohne Kursrisiko von besseren Konditionen profitieren könnten.
Die Zinsen für Privatpersonen liegen bei den Laufzeiten von vier Jahren und zehn Jahren nun bei 3,10 beziehungsweise 3,50 Prozent. Für die kürzeste Laufzeit von einem Monat beträgt der Zinssatz derzeit 2,45 Prozent.
Länder, Gemeinden, Sozialversicherungsträger und Unternehmen des Bundes können liquide Mittel beim Bundesschatz veranlagen. Dadurch reduzierten sich die Maastricht-Schulden der jeweiligen Einheit und damit die Maastricht-Schuldenquote Österreichs. Investitionen bis Ende 2026 wirkten sich noch steuermindernd aus. Für die Veranlagungsjahre 2027 bis 2029 werde der Gewinnfreibetrag für Wertpapierinvestitionen ausgesetzt. Die grüne Laufzeit von vier Jahren erfülle die gesetzlichen Anforderungen; ihre Verzinsung beträgt derzeit 3,1 Prozent pro Jahr.
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