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DWI prognostiziert für 2026 eine unterdurchschnittliche Weinernte

Das Deutsche Weininstitut rechnet 2026 mit einer Erntemenge, die rund 20 Prozent unter dem Zehnjahresdurchschnitt liegt. Trockenheit und Hitze hätten jedoch Trauben mit konzentrierten Inhaltsstoffen hervorgebracht.

DWI prognostiziert für 2026 eine unterdurchschnittliche WeinernteSymbolbild
Foto: Couleur · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Das DWI erwartet 2026 eine Weinernte rund 20 Prozent unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 8,7 Millionen Hektolitern
  • Destatis rechnet mit 8,0 Millionen Hektolitern, vier Prozent unter dem Durchschnitt von 2020 bis 2025, aber mehr als 2025
  • In Rheinhessen, der Pfalz und Baden werden größere Ernten erwartet, an Mosel und in Franken dagegen Rückgänge

Die deutschen Winzer erwarten 2026 eine Weinernte auf dem niedrigsten Niveau seit 2010. Das Deutsche Weininstitut (DWI) geht nach dem Ende der Weinlese von einer Menge aus, die rund 20 Prozent unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 8,7 Millionen Hektolitern liegen werde, berichtete die tagesschau.

2010 hatte die Ernte 7,1 Millionen Hektoliter erreicht, im vergangenen Jahr waren es 7,7 Millionen.

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Auch das Statistische Bundesamt (Destatis) erwartet eine Ernte unter dem Durchschnitt. Nach seiner Schätzung werde die Menge vier Prozent niedriger ausfallen als der Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025. Das entspräche einem Minus von etwa 30 Millionen Litern. Destatis rechnet mit insgesamt 8,0 Millionen Hektolitern und damit mit einer höheren Menge als im Vorjahr.

Trockenheit und Hitze ließen kleinere Trauben mit konzentrierten Inhaltsstoffen reifen.

Rund 70 Prozent der Ernte entfallen den Angaben zufolge auf Weißmost, 30 Prozent auf rote Trauben. Zuwächse werden vor allem bei Riesling und Dornfelder erwartet. Von Grünem Silvaner und Blauen Portugiesen würden dagegen etwas weniger Trauben gelesen.

Die Erträge entwickelten sich in den deutschen Anbaugebieten unterschiedlich. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in Rheinhessen, der Pfalz und Baden größere Ernten erwartet, während die Mengen an der Mosel und in Franken zurückgingen.

Büscher führte die Unterschiede vor allem auf das Alter der Reben und ihre Fähigkeit zur Wasserspeicherung zurück. Ältere Reben hätten sich in den vergangenen Jahren an die zunehmende Trockenheit angepasst und die Dürre dank ihrer tiefen Wurzeln gut überstanden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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