Die Inflation in Deutschland ist im September auf 3,3 Prozent gestiegen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich damit so stark wie seit Dezember 2023 nicht mehr. Im August hatte die Teuerungsrate 2,9 Prozent betragen, wie das Statistische Bundesamt bestätigte und die WELT berichtete.
Nach Angaben der Präsidentin des Statistikamtes, Ruth Brand, sei erneut die Entwicklung der Energiepreise für den Anstieg verantwortlich gewesen. Besonders deutlich habe sich die Teuerung bei Mineralölprodukten an Tankstellen und beim Heizöl gezeigt.
Heizöl kostete 74,9 Prozent mehr. Die Ölpreise waren wegen des Kriegs in Nahost zeitweise über 100 Dollar je Barrel gestiegen.
Die Bundesregierung reagierte mit einem neuen Tankrabatt. Die Subvention gilt vom 1. Oktober bis zum Jahresende und war bereits im Mai und Juni eingesetzt worden.
Im August hatte der Anstieg 10,5 Prozent betragen. Nahrungsmittel kosteten durchschnittlich 0,4 Prozent mehr. Butter wurde um 29,5 Prozent günstiger, frisches Obst um 4,9 Prozent und Molkereiprodukte um 5,5 Prozent.
Pauschalreisen kosteten 3,8 Prozent mehr.
Die Preise ohne Nahrungsmittel und Energie stiegen erneut um 2,4 Prozent. Von August auf September legten die Verbraucherpreise insgesamt um 0,6 Prozent zu.
Er liegt derzeit bei 2,50 Prozent.
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