Zu dem Angriff habe es von den Partnern keine Warnung gegeben, teilte Selenskyj bei Telegram mit, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Aufklärungsdaten über den Abschuss russischer ballistischer Raketen könnten helfen, Menschenleben zu retten, erklärte er.
Selenskyj sagte, direkte oder indirekte Unterstützung Russlands, eine Behinderung der Hilfe für die Ukraine und erschwerter Schutz vor ballistischen Angriffen trügen nicht zum Frieden bei. Er nannte keinen Partner namentlich. Zudem forderte er wirksamen Druck auf Russland.
Die Ukraine stützt sich bei der Abwehr des russischen Angriffskriegs vor allem auf Aufklärungsdaten des US-Militärs sowie auf Informationen anderer NATO-Mitgliedsstaaten.
Selenskyj sprach von einem hinterhältigen ballistischen Angriff auf Kiew. Dabei seien fünf Raketen in zivile Infrastruktur eingeschlagen. Auch in der Vergangenheit sei die ukrainische Hauptstadt von schnellen ballistischen Raketen überrascht worden. Bürger hätten beklagt, dass kein Luftalarm ausgelöst worden sei.
In der ostukrainischen Großstadt Charkiw seien bei einem neuen russischen Angriff vier Menschen getötet worden, sagte Selenskyj. Insgesamt seien an einem Abend allein in Charkiw 41 Menschen verletzt worden.
Russland habe in dieser Zeit ukrainische Energieanlagen und kritische Infrastruktur angegriffen. Betroffen seien 19 Regionen gewesen.
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