Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot hat Elon Musk Online-Belästigung europäischer Politiker vorgeworfen und vor einer möglichen Einflussnahme auf die französische Präsidentschaftswahl 2027 gewarnt. Das berichtete Arab News am Dienstag.
Sie nutzten Spaltungen sowie Themen wie Einwanderung, Laizismus und den israelisch-palästinensischen Konflikt, um Hass und Spannungen zu schüren.
Barrot beschuldigte außerdem ein nicht näher bezeichnetes israelisches Unternehmen, gefälschte französische Konten erstellt zu haben. Diese hätten Beiträge über den israelisch-palästinensischen Konflikt veröffentlicht.
Frankreich werde keinerlei ausländische Einflussnahme dulden, unabhängig davon, woher sie komme. Es handle sich um eine Frage der Souveränität.
Barrot äußerte sich auch zu den seit mehreren Wochen laufenden Protesten von Schülerinnen und Schülern gegen ihre Bedingungen. Die Online-Berichterstattung darüber sei teilweise von feindseligen Erzählungen aus Russland und China sowie aus Iran und der MAGA-Gemeinschaft geprägt gewesen. Damit sind Anhänger des US-Präsidenten Donald Trump gemeint.
Trump hatte in der vergangenen Woche auf seinem Netzwerk Truth Social erklärt, die Ereignisse in Frankreich seien nichts weniger als unkontrollierte Masseneinwanderung. Musk schrieb anschließend auf X an seine 241,5 Millionen Follower, es handle sich um eine Invasion in Zeitlupe. Unterstützer dieser Invasion seien Verräter und verdienten das Schicksal aller Verräter.
Der britische Premierminister Andy Burnham sagte zu Wochenbeginn, es sei klar, dass Russland in das umkämpfte Brexit-Referendum im Vereinigten Königreich 2016 eingegriffen habe. Das Referendum führte zum Austritt des Landes aus der Europäischen Union.
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